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Euer KidsFit-Team
Was für ein Tischtennis-Fest! Am Sonntagnachmittag stand für die TSG 1845 Heilbronn das prestigeträchtige Derby bei der SU Neckarsulm auf dem Programm. In einer voll besetzten Halle lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, der am Ende mit einer leistungsgerechten Punkteteilung endete. Ein riesiger Dank geht an dieser Stelle an unsere fantastischen Fans, die dieses Auswärtsspiel zu einem gefühlten Heimspiel gemacht haben!
Die Gastgeber aus Neckarsulm hatten im Vorfeld ordentlich die Werbetrommel gerührt. Da parallel auch die Neckarsulmer Damen in der 3. Bundesliga aufschlugen, war die Halle bestens gefüllt. Doch wer dachte, die TSG müsste sich in einem reinen Hexenkessel beweisen, sah sich getäuscht: Von den zahlreichen Zuschauern in der gesamten Halle drückte gut und gerne die Hälfte unserer TSG die Daumen. Dieser unfassbare Support hat die Mannschaft extrem gepusht – danke dafür!
Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar: Die TSG ging als Favorit in die Begegnung. Um nichts dem Zufall zu überlassen, trat Heilbronn erneut in absoluter Bestbesetzung an: Jakub Boruvka, Lukas Boruvka, Adrian Rybinski und Marcel Seimen standen an den Tischen. Dennoch weiß jeder Tischtennisspieler: Auswärtsspiele haben ihre eigenen Gesetze und es ist immer schwerer, in einer fremden Halle zu punkten.
Der Start verlief jedoch nach Maß. In den Doppeln zeigte die TSG ihre Klasse und ging direkt mit 2:0 in Führung. Das Brüder-Duo Boruvka/Boruvka bewies nach einem 1:2-Satzrückstand gegen Werz/Weber enorme Nervenstärke, dominierte die Sätze vier und fünf deutlich (11:4, 11:2) und sicherte sich den 3:2-Sieg. Parallel dazu gewannen Adrian Rybinski und Marcel Seimen souverän mit 3:1 gegen Schirling/Aichert.
In den Einzeln ging es für die TSG dann phasenweise buchstäblich "ab-Werz", und es zeigte sich, wie ausgeglichen und dramatisch dieses Derby wirklich war. Die Gastgeber stemmten sich mit aller Macht gegen die Niederlage. Besonders bitter für die TSG: Im Verlauf des Nachmittags gingen von insgesamt fünf Spielen, die über die volle Distanz gingen, nur eines an Heilbronn – das Eingangsdoppel der Boruvka-Brüder.
Im oberen Paarkreuz entwickelte sich ein wahres Drama: Lukas Boruvka musste sich Neckarsulms Nummer 1, Dominic Schirling, hauchdünn mit 2:3 geschlagen geben (9:11 im 5. Satz). Auch Jakub Boruvka zog unglücklich den Kürzeren – nach einer 2:0-Satzführung (11:9, 11:6) kämpfte sich Julius Aichert zurück und gewann noch mit 3:2.
Im unteren Paarkreuz sorgte Adrian Rybinski mit einem klaren 3:0-Sieg gegen Sascha Weber zunächst für wichtige Punkte auf Heilbronner Seite. Marcel Seimen hingegen lieferte sich einen harten Kampf mit Klaus Werz, verlor jedoch im Entscheidungssatz knapp mit 2:3 (5:11).
Im zweiten Durchgang unterlag Jakub Boruvka gegen den stark aufspielenden Schirling glatt mit 0:3. Besser machte es Lukas Boruvka, der Aichert mit 3:0 dominierte und die TSG im Spiel hielt. Auch Marcel Seimen ließ in seinem zweiten Einzel nichts anbrennen und schlug Weber souverän mit 3:0.
Dass es am Ende nicht zum erhofften Auswärtssieg reichte, lag vor allem an einem Mann aufseiten der Gastgeber, der an diesem Nachmittag eine regelrechte "Klaus-trophobie" bei den Heilbronnern auslöste: Klaus Werz avancierte zum absoluten Matchwinner für Neckarsulm. Zum großen Bedauern der TSG machte er das Unentschieden fast im Alleingang möglich. Nach seinem Sieg über Marcel Seimen traf er auf den bis dahin starken Adrian Rybinski. Adrian führte bereits souverän mit 2:0 Sätzen (11:3, 11:6), doch Werz kämpfte sich sensationell zurück und gewann das Spiel noch im fünften Satz (11:7). Dies war das vierte von fünf Fünf-Satz-Spielen, das an diesem Tag an die Gastgeber ging.
Damit stand am Ende eines hochkarätigen und emotionalen Nachmittags ein 5:5-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Auch wenn das Satzverhältnis (23:18) und das Ballverhältnis (388:362) am Ende eigentlich für Heilbronn sprachen, wurden die Punkte an diesem Tag geteilt.
Der Punktgewinn im Derby ist wichtig, doch die Saison ist noch nicht vorbei. Die TSG hat nun noch drei extrem schwere Spiele vor der Brust. Die Rechnung ist simpel, aber anspruchsvoll: Um den sicheren Nicht-Abstieg final zu gewährleisten, müssen aus diesen verbleibenden Begegnungen schätzungsweise noch drei Punkte geholt werden. Mit der Leistung aus den letzten Wochen, der Bestbesetzung und vor allem mit diesem unglaublichen Fan-Support im Rücken ist die Mannschaft aber bereit für den Endspurt!

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