Neuigkeiten & wichtige Informationen

Tischtennis - Erwachsene I 13.04.2026

Hegnach dem Spiel ist vor DEM Spiel: Es fehlt noch ein Punkt zum sicheren Klassenerhalt

Der große Heimspieltag am vergangenen Samstag in der Schuttrainhalle war für die TSG-Familie ein rundum gelungenes Ereignis. In einer entspannten und ausgelassenen Atmosphäre kamen zahlreiche Mitglieder und Freunde zusammen, um die verschiedenen Begegnungen zu verfolgen und den Tag gemeinsam bei Grillwurst und Getränken zu genießen. Unter die Zuschauer mischte sich auch der 1. Vorsitzende des Gesamtvereins, Kurt Bauer, was die Bedeutung dieses Spieltags für den ganzen Verein unterstrich. Sportlich setzte unsere 1. Herrenmannschaft (Mannschaft des Jahres 2025) mit einem 7:3-Sieg gegen den TTC Hegnach das Glanzlicht und machte einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Dabei war die Partie an Spannung kaum zu überbieten. Der sportliche Auftakt verlief zunächst etwas verhaltener als noch im Hinspiel gegen Hegnach, in dem man sogar mit einer optimalen 2:0-Führung aus den Doppeln gestartet war. Dieses Mal stand es nach den Eingangsdoppeln 1:1 – während Jakub und Lukas Boruvka ihr Spiel souverän mit 3:0 gewannen, mussten Adrian Rybinski und Marcel Seimen den Gästen zum 0:3 gratulieren.

Im ersten Einzeldurchgang folgte zunächst ein herber Rückschlag. Unsere beiden Top-Spieler Jakub und Lukas Boruvka lieferten sich hochdramatische Duelle über die volle Distanz, mussten sich am Ende aber beide jeweils hauchdünn im fünften Satz geschlagen geben. Besonders knapp verlief die Partie von Lukas Boruvka, der den Entscheidungssatz mit 10:12 verlor. Damit geriet die TSG mit 1:3 in Rückstand.

Nervenstärke im unteren Paarkreuz

Mit diesem Rückstand im Rücken lag der Druck nun auf unseren lokalen Eigengewächsen Adrian Rybinski und Marcel Seimen. Die beiden zeigten jedoch Nerven wie Drahtseile und schafften es, das Blatt für Heilbronn wieder zu wenden. In zwei packenden Fünf-Satz-Krimis bewiesen sie unglaublichen Kampfgeist:

  • Adrian Rybinski behielt gegen Nicolai Kutschera mit 11:5 im entscheidenden Durchgang die Oberhand.
  • Marcel Seimen sicherte nach einem dramatischen Spielverlauf mit 11:9 im fünften Satz gegen Sahin Yildiz den so wichtigen 3:3-Ausgleich.

Dieser Kraftakt gab der gesamten Mannschaft sichtlich Auftrieb. Im zweiten Durchgang ließen die Heilbronner nichts mehr anbrennen. Jakub und Lukas Boruvka rehabilitierten sich für ihre knappen Auftaktniederlagen mit jeweils 3:1-Siegen. Den Schlusspunkt unter den verdienten 7:3-Erfolg setzten schließlich erneut Rybinski (3:0) und Seimen (3:1) mit ihren jeweils zweiten Einzelsiegen des Abends.

Ausblick: Ein Punkt fehlt noch zum sicheren Nicht-Abstieg

Trotz des Sieges ist der Klassenerhalt mathematisch noch nicht ganz perfekt. Die TSG festigt mit nun 17:21 Punkten den 7. Tabellenplatz. Wie bereits im Vorfeld analysiert, benötigt die Mannschaft aus dem letzten Saisonspiel noch mindestens einen Punkt, um den sicheren Verbleib in der Verbandsoberliga ohne fremde Schützenhilfe zu garantieren.

Das große Saisonfinale findet am kommenden Samstag, den 18.04. beim TTC Neckar-Zaber statt. Das Team freut sich außerordentlich über jeden Fan, der die Mannschaft auswärts unterstützt, um gemeinsam den letzten entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt zu gehen!

Tischtennis - Erwachsene I 06.04.2026

Tabellenstatus? Es ist kompliziert!

Die Verbandsoberliga-Saison 2025/26 biegt auf die absolute Zielgerade ein – und für die erste Herrenmannschaft der TSG 1845 Heilbronn könnte die Ausgangslage kaum spannender sein! Es geht um alles, jeder Punkt zählt, und die Entscheidung fällt in den letzten beiden Spielen. Um den Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher zu bringen, braucht die Mannschaft am kommenden Samstag, den 11.04.2026, jeden einzelnen Fan in der Schuttrainhalle!

Ein mathematischer Nervenkrimi

Wer aktuell versucht, alle Eventualitäten, Spielverhältnisse und Szenarien im Abstiegskampf verlässlich vorherzusagen, braucht eigentlich eine funktionierende Glaskugel oder zumindest einen Rechenschieber.

Die nackten Zahlen: Aktuell belegt die TSG 1845 Heilbronn nach 18 absolvierten Spielen mit 15:21 Punkten den rettenden 7. Tabellenplatz. Doch zum Ausruhen bleibt keine Zeit, denn die Konkurrenz sitzt uns im Nacken. Dicht auf den Fersen lauern auf den Plätzen 8 und 9 die TTF Altshausen (15:23 Punkte) und der TTC Tuttlingen (13:23 Punkte), die jeweils ein besseres Spielverhältnis haben, was die Sache nur umso komplizierter macht.

Erfahrene TSG-Fans werden sich bei diesem Wahnsinn unweigerlich an die vergangene Saison erinnert fühlen: Auch damals war die Liga bis zum Schluss unglaublich ausgeglichen und der Abstiegskampf glich einem reinen Nervenkrimi. Doch bei all der komplizierten Rechnerei gibt es einen großen und extrem wichtigen Unterschied: Während wir im letzten Jahr am Ende noch auf die Schützenhilfe des TTC Neckar-Zaber angewiesen waren, haben wir es in dieser Saison aktuell noch komplett in den eigenen Händen!

Da wir noch zwei offene Partien vor der Brust haben und am allerletzten Spieltag (18.04.) unsere direkten Konkurrenten Altshausen und Tuttlingen glücklicherweise im direkten Duell aufeinandertreffen, können wir den Sack aus eigener Kraft zumachen. Wenn wir aus den letzten beiden Begegnungen noch punkten, ist uns der Ligaverbleib nicht mehr zu nehmen – und wir können den qualmenden Taschenrechner endlich wegpacken. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich direkt am kommenden Wochenende gegen den aktuell Fünftplatzierten TTC Hegnach.

Großer Heimspieltag: Fünf Teams, ein Ziel!

Um diesem entscheidenden Spiel den passenden Rahmen zu geben, haben wir am Samstag, den 11.04.2026, einen großen Heimspieltag organisiert. Insgesamt fünf Mannschaften der TSG gehen an den Start und verwandeln die Halle in einen wahren Tischtennis-Tempel.

Hier ist der Zeitplan für den Samstag:

  • 13:00 Uhr: Die Erwachsenen II eröffnen den Tag mit ihrem Match gegen den TSV Bitzfeld.
  • 17:30 Uhr: Unsere 1. Mannschaft schlägt im elementar wichtigen Verbandsoberliga-Spiel gegen den TTC Hegnach I auf.
  • Parallel ab 17:30 Uhr:
    • Unsere Damen I treffen auf den TTC Neckar-Zaber.
    • Die Erwachsenen IV spielen gegen die TT Heinriet-Gruppenbach (SG).
    • Die Erwachsenen VI messen sich mit der TT Heuchelberg (SG).

Euer Support ist gefragt – Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

Wir würden uns riesig freuen, wenn wir an den grandiosen Zuschauerzuspruch des letzten großen Heimspieltages anknüpfen könnten und wieder möglichst viele von euch begrüßen dürften. Gäste sind in der Schuttrainhalle herzlich willkommen!

Damit ihr nicht nur akustisch, sondern auch kulinarisch alles geben könnt, ist für ausreichend Getränke gesorgt. Zudem werfen wir den Grill an: Ab 17:00 Uhr gibt es frische Grillwurst!

Kommt vorbei, feuert unsere Teams an und lasst uns gemeinsam die Schuttrainhalle zum Beben bringen. Wir brauchen jeden Support, den wir kriegen können, um gerade bei unserer Ersten alles dafür zu tun, dass wir die Klasse halten. Auf geht's, TSG!

Tischtennis - Erwachsene I 23.03.2026

Derbystimmung und ein Werz aus Gold: TSG holt einen Punkt in Neckarsulm

Was für ein Tischtennis-Fest! Am Sonntagnachmittag stand für die TSG 1845 Heilbronn das prestigeträchtige Derby bei der SU Neckarsulm auf dem Programm. In einer voll besetzten Halle lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, der am Ende mit einer leistungsgerechten Punkteteilung endete. Ein riesiger Dank geht an dieser Stelle an unsere fantastischen Fans, die dieses Auswärtsspiel zu einem gefühlten Heimspiel gemacht haben!

Die Gastgeber aus Neckarsulm hatten im Vorfeld ordentlich die Werbetrommel gerührt. Da parallel auch die Neckarsulmer Damen in der 3. Bundesliga aufschlugen, war die Halle bestens gefüllt. Doch wer dachte, die TSG müsste sich in einem reinen Hexenkessel beweisen, sah sich getäuscht: Von den zahlreichen Zuschauern in der gesamten Halle drückte gut und gerne die Hälfte unserer TSG die Daumen. Dieser unfassbare Support hat die Mannschaft extrem gepusht – danke dafür!

Traumstart für die Favoriten

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar: Die TSG ging als Favorit in die Begegnung. Um nichts dem Zufall zu überlassen, trat Heilbronn erneut in absoluter Bestbesetzung an: Jakub Boruvka, Lukas Boruvka, Adrian Rybinski und Marcel Seimen standen an den Tischen. Dennoch weiß jeder Tischtennisspieler: Auswärtsspiele haben ihre eigenen Gesetze und es ist immer schwerer, in einer fremden Halle zu punkten.

Der Start verlief jedoch nach Maß. In den Doppeln zeigte die TSG ihre Klasse und ging direkt mit 2:0 in Führung. Das Brüder-Duo Boruvka/Boruvka bewies nach einem 1:2-Satzrückstand gegen Werz/Weber enorme Nervenstärke, dominierte die Sätze vier und fünf deutlich (11:4, 11:2) und sicherte sich den 3:2-Sieg. Parallel dazu gewannen Adrian Rybinski und Marcel Seimen souverän mit 3:1 gegen Schirling/Aichert.

Fünf-Satz-Krimis

In den Einzeln ging es für die TSG dann phasenweise buchstäblich "ab-Werz", und es zeigte sich, wie ausgeglichen und dramatisch dieses Derby wirklich war. Die Gastgeber stemmten sich mit aller Macht gegen die Niederlage. Besonders bitter für die TSG: Im Verlauf des Nachmittags gingen von insgesamt fünf Spielen, die über die volle Distanz gingen, nur eines an Heilbronn – das Eingangsdoppel der Boruvka-Brüder.

Im oberen Paarkreuz entwickelte sich ein wahres Drama: Lukas Boruvka musste sich Neckarsulms Nummer 1, Dominic Schirling, hauchdünn mit 2:3 geschlagen geben (9:11 im 5. Satz). Auch Jakub Boruvka zog unglücklich den Kürzeren – nach einer 2:0-Satzführung (11:9, 11:6) kämpfte sich Julius Aichert zurück und gewann noch mit 3:2.

Im unteren Paarkreuz sorgte Adrian Rybinski mit einem klaren 3:0-Sieg gegen Sascha Weber zunächst für wichtige Punkte auf Heilbronner Seite. Marcel Seimen hingegen lieferte sich einen harten Kampf mit Klaus Werz, verlor jedoch im Entscheidungssatz knapp mit 2:3 (5:11).

Im zweiten Durchgang unterlag Jakub Boruvka gegen den stark aufspielenden Schirling glatt mit 0:3. Besser machte es Lukas Boruvka, der Aichert mit 3:0 dominierte und die TSG im Spiel hielt. Auch Marcel Seimen ließ in seinem zweiten Einzel nichts anbrennen und schlug Weber souverän mit 3:0.

Akute "Klaus-trophobie" bei der TSG

Dass es am Ende nicht zum erhofften Auswärtssieg reichte, lag vor allem an einem Mann aufseiten der Gastgeber, der an diesem Nachmittag eine regelrechte "Klaus-trophobie" bei den Heilbronnern auslöste: Klaus Werz avancierte zum absoluten Matchwinner für Neckarsulm. Zum großen Bedauern der TSG machte er das Unentschieden fast im Alleingang möglich. Nach seinem Sieg über Marcel Seimen traf er auf den bis dahin starken Adrian Rybinski. Adrian führte bereits souverän mit 2:0 Sätzen (11:3, 11:6), doch Werz kämpfte sich sensationell zurück und gewann das Spiel noch im fünften Satz (11:7). Dies war das vierte von fünf Fünf-Satz-Spielen, das an diesem Tag an die Gastgeber ging.

Damit stand am Ende eines hochkarätigen und emotionalen Nachmittags ein 5:5-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Auch wenn das Satzverhältnis (23:18) und das Ballverhältnis (388:362) am Ende eigentlich für Heilbronn sprachen, wurden die Punkte an diesem Tag geteilt.

Ausblick: Der Endspurt beginnt

Der Punktgewinn im Derby ist wichtig, doch die Saison ist noch nicht vorbei. Die TSG hat nun noch drei extrem schwere Spiele vor der Brust. Die Rechnung ist simpel, aber anspruchsvoll: Um den sicheren Nicht-Abstieg final zu gewährleisten, müssen aus diesen verbleibenden Begegnungen schätzungsweise noch drei Punkte geholt werden. Mit der Leistung aus den letzten Wochen, der Bestbesetzung und vor allem mit diesem unglaublichen Fan-Support im Rücken ist die Mannschaft aber bereit für den Endspurt!

Tischtennis - Erwachsene I 04.03.2026

Dämpfer in Kirchheim, Feuerwerk gegen Donzdorf: TSG bleibt im Abstiegskampf auf Kurs!

Raus aus dem Keller, aber noch lange nicht am Ziel: Mit dieser Einstellung ging die TSG 1845 Heilbronn in die vergangenen beiden Spieltage. Nach der beeindruckenden Siegesserie wartete mit dem VfL Kirchheim zunächst ein schwerer Brocken, bei dem es den erwarteten Dämpfer gab. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Nur eine Woche später fegte die „Vollkapelle“ der TSG den Tabellenletzten TG Donzdorf mit einem furiosen 9:1 aus der Halle.

Zu Gast beim Favoriten: Tapfer gekämpft, aber 3:7 in Kirchheim

Am 22. Februar reiste die TSG in Bestbesetzung zum starken VfL Kirchheim. Auch wenn die Hausherren als Favorit ins Rennen gingen, wollte Heilbronn nichts unversucht lassen. Doch der Start verlief holprig: Beide Eingangsdoppel gingen an die Gastgeber, wodurch die TSG direkt mit 0:2 ins Hintertreffen geriet.

In den Einzeln zeigte sich Kirchheim, insbesondere im oberen Paarkreuz, an diesem Tag zu stark. Jakub Boruvka musste sich sowohl Simon Geßner als auch Raegan Albuquerque mit 1:3 geschlagen geben. Lichtblicke gab es dennoch: Lukas Boruvka fuhr einen starken 3:0-Sieg gegen Geßner ein. Der absolute "Man of the Match" auf Heilbronner Seite war jedoch Adrian Rybinski. Er stemmte sich gegen die Niederlage und gewann beide Einzel gegen Michael Roll (3:1) und Patrick Strauch (3:0) souverän. Letztlich reichte es aber nicht für eine Überraschung, und die TSG musste mit einer 3:7-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten.

Frustabbau deluxe: 9:1-Kantersieg gegen Donzdorf

Die richtige Antwort auf diesen Rückschlag gab das Team am 28. Februar vor heimischer Kulisse. Gegen das Tabellenschlusslicht TG Donzdorf brannte die erneut in Bestbesetzung angetretene TSG ein wahres Feuerwerk ab und siegte deutlich mit 9:1.

Dieses Mal saß der Start perfekt: Sowohl das Brüder-Duo Jakub und Lukas Boruvka als auch Adrian Rybinski und Marcel Seimen gewannen ihre Doppel ungefährdet mit 3:1. Mit dieser 2:0-Führung im Rücken spielte die Mannschaft im Anschluss befreit auf.

Besonders das obere Paarkreuz glänzte an diesem Tag mit absoluter Dominanz. Jakub und Lukas Boruvka ließen ihren Gegnern Stefan Schröter und Jochen Schwarzwälder nicht den Hauch einer Chance und gewannen alle vier Einzel glatt mit 3:0 Sätzen. Auch Marcel Seimen ließ im unteren Paarkreuz nichts anbrennen und steuerte zwei verdiente Siege (3:1 und 3:0) zum Mannschaftserfolg bei.

Der einzige Wermutstropfen an einem ansonsten perfekten Abend: Ausgerechnet der in Kirchheim noch ungeschlagene Adrian Rybinski musste sich in seinem zweiten Einzel nach einem harten Kampf über die volle Distanz knapp im fünften Satz (8:11) gegen Arno Egger geschlagen geben. Dies blieb jedoch der einzige Ehrenpunkt für die Gäste aus Donzdorf.

Fazit

Die 3:7-Niederlage in Kirchheim war einkalkuliert und wirft das Team nicht um. Viel wichtiger ist die beeindruckende Reaktion gegen Donzdorf: Mit diesem 9:1-Erfolg hat die Mannschaft einen weiteren gewaltigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht!

Tischtennis - Erwachsene I 17.02.2026

Heilbronn „tutt“ es wieder!

7:3-Sieg im Abstiegskrimi

Die TSG 1845 Heilbronn ist derzeit einfach nicht zu bremsen! Auch im dritten Spiel in Folge trat die Mannschaft in absoluter Bestbesetzung an – ein klares Signal an die Liga, dass man das Feld im Abstiegskampf von hinten aufrollen will. Nach dem perfekten Vier-Punkte-Wochenende legte die erste Herrenmannschaft am Samstagabend in eigener Halle nach und schickte den direkten Tabellennachbarn TTC Tuttlingen mit einer 7:3-Packung nach Hause.

Die Stimmung in der Halle war bestens, als die Mannschaft um 17:30 Uhr vor 30 Zuschauern an die Tische ging. Mit Jakub Boruvka, Lukas Boruvka, Adrian Rybinski und Marcel Seimen stand erneut die Top-Formation an der Platte, entschlossen, den Aufwärtstrend fortzusetzen. 

Doppel-Sensation?

Der Auftakt war an Spannung kaum zu überbieten. Das Brüder-Duo Jakub und Lukas Boruvka brachte ihr Doppel gegen Pudimat/Kohler nach verlorenem ersten Satz sicher mit 3:1 nach Hause. 

Am Nebentisch spielten Adrian Rybinski und Marcel Seimen groß auf. Gegen das hochdotierte Spitzendoppel der Gäste (Stickel/Fader) legten sie los wie die Feuerwehr und gingen schnell und verdient mit 2:0 Sätzen in Führung. Doch die Gäste zeigten ihre Klasse, kämpften sich mit einer beachtlichen Leistung zurück ins Match und drehten die Partie noch unglücklich im Entscheidungssatz. Trotz der knappen Niederlage war die Leistung der Heilbronner ein dickes Ausrufezeichen. Zwischenstand: 1:1.

Hinteres Paarkreuz als Punktegarant

In den Einzeln zeigte sich schnell, wie wertvoll die geschlossene Mannschaftsleistung an diesem Tag sein würde. Vorne gab es zunächst eine Punkteteilung: Während Jakub Boruvka gegen Thomas Fader die Oberhand behielt, musste Lukas Boruvka dem starken Detlef Stickel nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren.

Dann schlug die Stunde des hinteren Paarkreuzes, das an diesem Abend zur absoluten „Bank“ für die TSG wurde. Adrian Rybinski zeigte Nervenstärke pur und besiegte Andreas Kohler mit 3:0. Marcel Seimen legte gegen Marian Pudimat ebenfalls mit einem glatten 3:0 nach. Damit ging die TSG mit einer komfortablen 4:2-Führung in die zweite Runde.

Tolle Spiele bis zum Schluss

Im Spitzeneinzel musste Jakub Boruvka zwar die Stärke von Tuttlingens Nummer 1 anerkennen, doch das sollte der letzte Punkt für die Gäste bleiben. Lukas Boruvka stellte mit einem souveränen 3:0 gegen Fader den alten Abstand wieder her.

Den Deckel drauf machten erneut Adrian und Marcel. Adrian Rybinski blieb auch in seinem zweiten Einzel ohne Satzverlust und besiegte Pudimat klar mit 3:0. Für den emotionalen Schlusspunkt zum 7:3 sorgte Marcel Seimen: In einem Herzschlagfinale gegen Andreas Kohler ging es über die volle Distanz. Im fünften Satz behielt Marcel die Nerven und verwandelte den Matchball in der Verlängerung zum 14:12.

Fazit

Mit dem dritten Sieg in Folge hat die TSG 1845 Heilbronn eine beeindruckende Serie gestartet und wichtige Punkte für den Klassenerhalt gesammelt. Das Spiel hat eines ganz deutlich gezeigt: Wenn die TSG in dieser Bestbesetzung antritt, muss sich die Mannschaft vor niemandem verstecken. Mit dieser Aufstellung und Form können die Unterländer nahezu (fast) jeden Gegner in dieser Liga schlagen!
Raus aus dem Keller, aber noch lange nicht am Ziel: Der Blick geht nach vorne Richtung Kirchheim. Dort startet die TSG am Wochenende zwar als Außenseiter, doch in der aktuellen Form ist dem Team auch gegen den Favoriten eine Überraschung zuzutrauen.

Tischtennis - Jugend 06.02.2026

Gute Ergebnisse der TSG-Jugend zum Auftakt der Ranglistensaison

Traditionell markierte die Jugend-Erstrangliste am 25. Januar 2026 für die TSG-Jugend den Auftakt in das Turnierjahr. Insgesamt war die TSG 1845 Heilbronn mit 17 Spielerinnen und Spielern vertreten.

Mit Jonathan Spychala ging unser jüngster Teilnehmer bei der U11-Konkurrenz an den Start. Dort machte er weiter, wo er im letzten Jahr aufgehört hatte. Souverän marschierte er ohne Satzverlust bis zum letzten Einzel. Dieses gewann er nervenstark im fünften Satz, sodass er sich als Gruppensieger direkt für die Bezirksrangliste qualifiziert hat.

Bei der U12 ging Oscar Wellbrock für die TSG ins Rennen. In gleich mehreren engen Situationen blieb Oscar ruhig und holte sich quasi alle engen Sätze. Am Ende standen vier Siege aus vier Spielen, sodass er sich als Gruppensieger ebenfalls direkt für die Bezirksrangliste qualifiziert hat.

In der U13-Konkurrenz gingen Ben Regev und Thilo Dwertmann ins Rennen. Ben erlebte ein Achterbahnturnier, so folgten auf seine beiden klaren Siege ähnlich eindeutige Niederlagen. Als Gruppendritter hat er sich für die Zweitrangliste qualifiziert. Thilo erwischte eine schwere Gruppe und musste sich in den ersten drei Einzeln trotz guter Leistungen leider geschlagen geben. Im letzten Einzel konnte er sich mit einem verdienten Sieg noch belohnen.

Bei der U14-Konkurrenz ging mit Liwia Wojcik, Benjamin Körber, Anping Xi und Valentino Baio die größte Vormittagsgruppe der TSG an den Start. Liwia, die bei den Jungs mitspielte, zeigte eindrucksvoll, dass sie dort problemlos mithalten kann. Musste sie im ersten Einzel noch einen 0:2 Satzrückstand zum Fünf-Satz-Sieg drehen, verlor sie im Anschluss keinen Satz mehr und gewann souverän ihre Gruppe. Die größte Überraschung des Vormittags gelang Benjamin. Bei seinem ersten Jugendturnier konnte er in einer insgesamt sehr ausgeglichenen Gruppe drei der vier Spiele gewinnen. Dies bedeutete am Ende den Gruppensieg und somit die direkte Qualifikation zur Bezirksrangliste. Anping startete mit drei klaren Siegen, bevor er sich im letzten Einzel denkbar knapp geschlagen geben musste. Mit dem zweiten Platz wird auch er bei der Zweitrangliste teilnehmen. Valentino wehrte sich die ersten drei Einzel so gut es ging und belohnte sich im letzten Spiel mit seinem ersten Sieg.

In der U15-Konkurrenz spielte Ege Der Mikaélian für die TSG mit. In teilweise hochklassigen Spielen zeigte Ege gegen größtenteils stärkere Gegner tolle Gegenwehr und auch, wenn er nur eines der fünf Spiele gewinnen konnte, kann er mit der spielerischen Leistung zufrieden sein.

Die meisten Teilnehmer waren in der U19-Konkurrenz zu finden. Mit Matteo Baio, Amirali Shamsa, Ben Danczyk, Yunus Samsadeen, Peter Iliev, Daniel Krug, Nils Ponto und Dhanvin Shukla gingen am Nachmittag gleich acht TSG-Spieler an den Start. Als Gruppenköpfe in den Tag gestartet, blieben Matteo und Amirali ungeschlagen und konnten ihre jeweilige Gruppe gewinnen. Mit Ben, Yunus, Peter und Daniel konnten sich zudem gleich vier Spieler in ihren Gruppen den zweiten Platz sichern, sodass sich alle sechs für die Zweitrangliste qualifiziert haben. Insbesondere die Leistungen von Peter und Daniel waren bemerkenswert, setzten sich beide gegen doch teilweise wesentlich stärkere Gegner in ihren Gruppen durch. Nils und Dhanvin landeten beide in ihren Gruppen mit Großteil stärkeren Gegnern auf Platz 5.

Insgesamt konnten sich mit Jonathan, Oscar und Benjamin gleich drei Spieler das direkte Ticket zur Teilnahme an der Bezirksrangliste sichern. Zudem konnten sich acht weitere TSG-Spieler für die Zweitrangliste qualifizieren.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an unsere U19-Spieler, die  bereits bei den Konkurrenzen der U11–U15 in der Halle waren und das Trainerteam tatkräftig beim Coachen der jüngeren Spieler unterstützt haben.

Weiterhin möchten wir uns beim Trainerteam (Felicitas, Sara, Marvin, Marcel, Patrick) sowie den Eltern bedanken, die sich die Zeit genommen haben und die Kinder unterstützt haben.

Tischtennis - Erwachsene I 05.02.2026

4-Punkte-Wochenende! TSG Heilbronn meldet sich im Abstiegskampf eindrucksvoll zurück

Nach dem Dämpfer zum Rückrundenauftakt gegen den Tabellenzweiten aus Sillenbuch stand für die TSG 1845 Heilbronn an diesem Wochenende alles auf dem Spiel. Die Devise war klar: In Bestbesetzung mussten Punkte her, um den Anschluss nicht zu verlieren. Was folgte, war ein Kraftakt über zwei Tage, an dessen Ende vier überlebenswichtige Punkte auf dem Konto der Unterländer standen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt: Die TSG ist wieder voll im Geschäft!

Die Ausgangslage vor dem Doppelspieltag war angespannt. Mit dem Rücken zur Wand reiste die TSG in Top-Besetzung zunächst am Samstagabend zum TSV Oberbrüden, bevor am Sonntagmittag die schwere Auswärtsaufgabe bei den TTF Altshausen wartete.

Samstag: Nervenstarker Auftakt in Oberbrüden

Vor 50 Zuschauern entwickelte sich am Samstagabend ab 19:00 Uhr ein offener Schlagabtausch beim Tabellensechsten. Der Start in den Doppeln verlief ausgeglichen: Während das Brüder-Duo Jakub und Lukas Boruvka dem starken Einser-Doppel der Gastgeber (Mosiuk/Šaljani) zum 0:3 gratulieren musste, sorgten Adrian Rybinski und Marcel Seimen mit einem 3:1-Erfolg gegen Quiram/Senge postwendend für das wichtige 1:1.

In den Einzeln zeigte sich schnell, dass es ein Geduldsspiel werden würde. Oberbrüdens Spitzenspieler Mosiuk erwies sich als harte Nuss und punktete sowohl gegen Lukas als auch gegen Jakub Boruvka. Doch die TSG ließ sich davon nicht beirren. Jakub Boruvka hielt sein Team mit einem glatten 3:0 gegen Šaljani im Spiel.

Der Schlüssel zum Sieg lag an diesem Abend in der geschlossenen Mannschaftsleistung und einem bärenstarken hinteren Paarkreuz. Marcel Seimen und Adrian Rybinski behielten in den entscheidenden Phasen die Nerven. Besonders wichtig: Nachdem Adrian Rybinski sein erstes Einzel noch unglücklich im fünften Satz mit 9:11 an Jonah Senge abgeben musste, drehten die Heilbronner im zweiten Durchgang auf. Lukas Boruvka, Adrian Rybinski und Marcel Seimen gewannen ihre zweiten Einzel allesamt. Den Schlusspunkt zum 6:4-Auswärtssieg setzte Marcel Seimen, der Senge mit 3:1 in Schach hielt. Die ersten zwei Punkte waren im Sack!

Sonntag: Der Krimi von Altshausen und Jakubs Meisterstück

Keine 15 Stunden später und nach 2 1/2 Stunden Anfahrt, am Sonntag um 12:00 Uhr, mussten die Heilbronner beim Tabellendritten TTF Altshausen wieder an die Tische. Es sollte ein noch dramatischeres Match werden. Das Satzverhältnis von 24:21 und das knappe Ballverhältnis von 427:404 zeigen, wie eng es zuging.

Wieder startete man mit einem 1:1 in den Doppeln (Sieg für Rybinski/Seimen, Niederlage für Boruvka/Boruvka). Dann begann der große Auftritt von Jakub Boruvka. Mit einer überragenden Performance avancierte er zum „Man of the Match“. Insgesamt gewann Jakub an diesem Wochenende 3 seiner 4 Einzel, doch sein Auftritt am Sonntag war der Schlüssel zum Erfolg.

Bereits in seinem ersten Einzel lieferte er sich einen Krimi gegen Gabor Toth, den er im Entscheidungssatz hauchdünn mit 13:11 für sich entschied. Im zweiten Durchgang folgte dann das absolute Highlight gegen den rund 100 TTR-Punkte stärker eingeschätzten Spitzenspieler Dmitrij Mazunov. Es ging erneut in den Entscheidungssatz, und es sah düster aus: Jakub lag im 5. Satz bereits mit 8:10 zurück – zwei Matchbälle gegen sich. Doch mit unglaublicher Nervenstärke wehrte er die Angriffe ab, drehte das Spiel und gewann den Satz noch mit 12:10. Ungläubig blickte er im Moment des Sieges in die Kamera. Es war ein „Big Point“, der die gesamte Mannschaft mitriss!

Unterstützt wurde diese Leistung erneut von einem starken Adrian Rybinski, der am Sonntag beide Einzel souverän für sich entschied. Trotz heftiger Gegenwehr der Gastgeber behielt die TSG die Oberhand. Am Ende stand erneut ein hart erkämpfter 6:4-Erfolg auf dem Spielberichtsbogen.

Fazit & Tabellensituation

Mit der maximalen Ausbeute von 4 Punkten hat sich die TSG 1845 Heilbronn eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Einsatz der Bestbesetzung hat sich voll ausgezahlt.

Ein Blick auf die aktuelle Tabelle unterstreicht die Wichtigkeit dieses Wochenendes: Die TSG steht nun mit 10:16 Punkten auf dem 8. Platz. Damit hat man nach Punkten mit dem Tabellensiebten TTC Tuttlingen (10:14) gleichgezogen und den Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen vergrößert. Der Vorsprung auf den TTC Neckar-Zaber (Platz 9) beträgt nun 2 Punkte, und die SU Neckarsulm (Platz 10) ist bereits 6 Punkte distanziert.

Nach der Niederlage gegen Sillenbuch war dies die richtige Reaktion zur richtigen Zeit. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie dem Druck im Abstiegskampf standhalten kann und hat einen riesigen Schritt gemacht, um auch im nächsten Jahr in der Verbandsoberliga aufzuschlagen.

Tischtennis -Aktive 13.01.2026

Raclette ohne "Racket": Ein Vereinsmeister-Titel mit Geschmäckle

Heilbronn, 10. Januar 2026 – Um 9:45 Uhr starteten am vergangenen Samstag die Vereinsmeisterschaften der TSG Heilbronn. 37 Teilnehmende sorgten für eine volle Halle und eine großartige Atmosphäre, die auch noch bis nach dem Abbau um 20:00 Uhr bei Siegerehrung und Pizza anhielt. Es war ein Turnier voller Geselligkeit, das im Ergebnis überwiegend den Erwartungen entsprach, aber auch Raum für Überraschungen und beste Unterhaltung bot.

Die Gruppenphase und die Dominanz der Gesetzten

Um allen Spielstärken gerecht zu werden, wurde im Einzel zunächst in 9 Gruppen (A bis I) gespielt, wobei die Gruppenköpfe basierend auf den TTR-Werten gesetzt wurden („Snake-System“) Im Verlauf der Gruppenphase setzten sich alle neun Favouriten als Sieger durch.

Für das Unterhaltungs-Highlight sorgte das Familienduell in Gruppe B: Christian Klosek traf auf seinen Sohn, den späteren Halbfinalisten Adrian Rybinski. Die beiden Teilzeit-Entertainer machten aus ihrem Match eine kleine Show-Einlage, bei der der Spaß sichtlich im Vordergrund stand. Dass das Spiel über die volle Distanz von fünf Sätzen ging, passte perfekt zur Dramaturgie – am Ende setzte sich der Junior denkbar knapp im fünften Satz durch.

Erste Überraschungen im Achtelfinale

Enger wurde es dann in der Hauptrunde. Besonders knapp war es, als Robin Gligorov im Viertelfinale Andreas Bieg an den Rand einer Niederlage brachte. Erst im fünften Satz konnte Andreas den Sack zumachen und den Einzug ins Halbfinale sichern.

Auch Saumya Jain schnupperte an der Überraschung: Er führte gegen Patrick Jansohn bereits mit 2:1 Sätzen, bevor Patrick das Ruder noch herumreißen und im Entscheidungssatz gewinnen konnte.

Den längsten Satz des Tages lieferten sich allerdings Michael Heim und Daniel Seiter, wo die Entscheidung in einem Durchgang erst beim Stand von 19:17 fiel. Der Endstand von 3:2 zu Gunsten von Michael war eine der Überraschungen in der Endrunde.

Die Sensation mit dem fremden Racket

Schon im Vorfeld brodelte die Gerüchteküche: Jakub Boruvka, unser absoluter Spitzenspieler (TTR 2031), hatte sein Kommen angekündigt. Für viele Vereinsmitglieder war allein die Aussicht, einmal gegen diesen Ausnahmespieler antreten zu dürfen, Motivation genug. Doch die eigentliche Sensation ereignete sich vor dem ersten Aufschlag. Jakub, der eine Anreise aus Tschechien von über 500 Kilometern auf sich genommen hatte, stand plötzlich ohne das Wichtigste da: Er hatte seinen Schläger (engl. Racket) vergessen!

Mit einem geliehenen „Butterfly Gergely“-Holz musste er improvisieren – Was als Handicap begann, entwickelte sich zur Liebesgeschichte: Jakub kam mit dem Leihschläger so gut zurecht, dass er nun ernsthaft überlegt, dauerhaft auf dieses Material umzusteigen.

Er marschierte bis zum Finale ohne einen einzigen Satzverlust. Erst im Endspiel gelang es Marcel Seimen, ihm den ersten Satz abzunehmen. Am Ende gewann Jakub mit 3:1 und sicherte sich den Titel und erhielt den äußerst begehrten Hauptpreis: ein Raclette!!

Jakubs Triumph darf man getrost als einen „Sieg mit Geschmäckle“ bezeichnen – wenngleich in der wohl genussvollsten Interpretation des Wortes. Dass ausgerechnet der Akteur, der ohne eigenes Racket anreiste, schlussendlich mit einem Raclette abreiste, offenbart eine wunderbare Ironie des Schicksals. Dieser Erfolg hinterlässt somit keineswegs einen faden Beigeschmack, sondern vielmehr die Vorfreude auf käsige Gaumenfreude.

Der heimliche Dominator und das Spiel des Tages

Auch wenn er das Finale verlor, spielte Marcel Seimen ein Turnier der Superlative. Ein Blick auf die Zahlen verrät: Er war der „Dominator“ des Tages. Mit einer Balldifferenz von +141 Punkten, insgesamt acht glatten 3:0-Siegen (Einzel und Doppel) und zwei Platzierungen auf dem Treppchen, übertraf er in diesen Kategorien sogar den Sieger. Zudem war er mit 51 gespielten Sätzen der absolute „Marathon-Mann“ des Turniers.

Sein Meisterstück lieferte Marcel im Halbfinale gegen Adrian Rybinski ab. Ein ums andere Mal ging ein bewunderndes Raunen durch die Halle, wenn sich die Spieler in atemberaubenden Rallyes nichts schenkten. Am Ende setzte sich Marcel knapp in fünf Sätzen durch.

Ehrenrunde und Doppel

Wer in der Gruppenphase ausschied, bekam in der Ehrenrunde eine neue Chance. Wem die Nerven flatterten, der hätte sich eine Scheibe bei Niklas Tzusch abschneiden können: Er gewann im Turnierverlauf unglaubliche 11 Sätze mit nur zwei Punkten Vorsprung (Einzel und Doppel) – so viel Nervenstärke zeigte an diesem Tag kein anderer. Zudem bezwang er den über 120 TTR-Punkte stärkeren Christian Klosek.
Neben Niklas spielte sich auch besonders Vincent Maier in den Fokus. Er kämpfte sich bis ins Finale und musste sich nur gegen Timo Dietrich geschlagen geben, der mit einer beachtlichen Leistung und nur einem Satzverlust souverän durch die Endrunde marschierte.

Im Doppel wurde nach dem „Schweizer System“ gespielt – ein Modus, der dafür sorgt, dass man in jeder Runde auf Gegner mit ähnlicher Bilanz trifft. Zudem wurden die Doppel-Teams so eingeteilt, dass die Gesamtstärke über alle Doppel möglichst ausgeglichen sein sollte. Das Duo Livia Steinberg und Saumya Jain entpuppte sich hier als das „Team der Stunde“. Die beiden harmonierten prächtig und blieben in den Schweizer Runden sogar ungeschlagen. Auch wenn es am Ende „nur“ für Platz 3 reichte, ist dies gerade für die junge Nachwuchsspielerin Livia ein toller Erfolg. Den krönenden Abschluss bildete das Doppelfinale: Patrick Jansohn und Azamat Mukhtorov drehten einen Satzrückstand gegen Marcel Seimen und Jana Hankel und gewannen den Titel nervenstark im fünften Satz.

Fazit: Sport, Spannung und Schleckereien

Neben den sportlichen Dramen gab es abseits der Tische noch einen weiteren Gewinner: Das Kuchenbuffet. Dank der vielen fleißigen Spender war die Auswahl riesig und entwickelte sich zum heimlichen Highlight (zumindest in den Spielpausen) – selten wurden Niederlagen so süß getröstet und Siege so lecker gefeiert.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die zum Gelingen beigetragen haben – sei es beim Aufbau, Abbau, Kaffee kochen oder eben beim Backen. Wir gratulieren allen Preisträgern und freuen uns schon jetzt auf die Neuauflage im nächsten Jahr.
 

Die Ergebnisse im Überblick

Einzel-Wettbewerb

  • 🥇 1. Platz: Jakub Boruvka
  • 🥈 2. Platz: Marcel Seimen
  • 🥉 3. Platz: Andreas Bieg & Adrian Rybinski (Halbfinalisten)

Doppel-Wettbewerb

  • 🥇 1. Platz: Patrick Jansohn / Azamat Mukhtorov
  • 🥈 2. Platz: Marcel Seimen / Jana Hankel
  • 🥉 3. Platz: Robin Gligorov / Julia Kimmerle & Saumya Jain / Livia Steinberg (Halbfinalisten)

Ehrenrunde (Einzel)

  • 🥇 1. Platz: Timo Dietrich
  • 🥈 2. Platz: Vincent Maier
  • 🥉 3. Platz: Niklas Tzusch & Sebastian Kroll (Halbfinalisten)

 

Und zuletzt noch ein paar interessante Statistiken:

🗡️ Favoritenschreck (Upsets)

Anzahl der Siege gegen Gegner, die mindestens 50 TTR-Punkte mehr hatten.

  1. Niklas Tzusch: 1 Sieg (Diff: 127)
  2. Annika Scheuer: 1 Sieg (Diff: 110)
  3. Marcel Seimen: 1 Sieg (Diff: 93)
  4. Michael Heim: 1 Sieg (Diff: 80)
  5. Vincent Maier: 1 Sieg (Diff: 56)

🛡️ Nerven aus Stahl (Knappe Sätze)

Anzahl der gewonnenen Sätze mit genau 2 Punkten Vorsprung (z.B. 11:9, 12:10).

  1. Niklas Tzusch: 11 Sätze
  2. Marcel Seimen: 8 Sätze
  3. Azamat Mukhtorov: 8 Sätze
  4. Sebastian Kroll: 8 Sätze
  5. Patrick Jansohn: 7 Sätze

🏃 Marathon-Läufer (Meiste Sätze)

Gesamtanzahl der gespielten Sätze (Einzel + Doppel).

  1. Marcel Seimen: 51 Sätze
  2. Patrick Jansohn: 47 Sätze
  3. Jakub Boruvka: 46 Sätze
  4. Niklas Tzusch: 46 Sätze
  5. Azamat Mukhtorov: 45 Sätze

🎯 Dominatoren (Beste Balldifferenz)

Gewonnene Bälle minus verlorene Bälle über das gesamte Turnier.

  1. Marcel Seimen: +141 Punkte
  2. Jakub Boruvka: +118 Punkte
  3. Andreas Bieg: +90 Punkte
  4. Patrick Jansohn: +87 Punkte
  5. Robin Gligorov: +85 Punkte

🧹 Weiße Weste (Clean Sweeps)

Anzahl der 3:0 Siege (Einzel & Doppel).

  1. Marcel Seimen: 8 Siege
  2. Jakub Boruvka: 7 Siege
  3. Sebastian Kroll: 6 Siege
  4. Andreas Bieg: 5 Siege
  5. Robin Gligorov: 5 Siege
Tischtennis - Erwachsene I 16.12.2025

Krone richten und weiter gehts!

Ein ernüchternder Vorrundenabschluss für die 1. Mannschaft der TSG Heilbronn – doch der Kampfgeist für 2026 ist ungebrochen

Die Vorrunde der Verbandsoberliga ist gespielt, und wenn wir ehrlich in den Spiegel schauen, zeigt das Tabellenbild nicht das, was wir uns vor der Saison erhofft hatten. Wir überwintern auf einem Abstiegsplatz. Eine Serie von Niederlagen in den letzten vier Spielen hat uns tief in den Abstiegskampf gezogen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Leider konnten wir in dieser entscheidenden Phase nur selten in Bestbesetzung antreten. Sei es verletzungsbedingt, als reine Vorsichtsmaßnahme, um schlimmere Verletzungen zu vermeiden, oder aus privaten Gründen – die Konstanz in der Aufstellung fehlte, was sich schlussendlich auch in den Ergebnissen widerspiegelte.

Hier ein Rückblick auf die letzten vier Begegnungen, die uns einiges abverlangt haben:

Heimniederlage mit „Stromausfall“: TSG Heilbronn – TTF Altshausen (3:7)

Am 22. November empfingen wir die Gäste aus Altshausen. Lukas Boruvka, Adrian Rybinski, Andreas Bieg und Marcel Seimen stellten sich der Aufgabe. Der Start verlief eigentlich nicht schlecht: Das Doppel Rybinski/Boruvka konnte punkten, und auch in den Einzeln holten Lukas Boruvka und Adrian Rybinski jeweils einen Sieg gegen Gabor Toth. Doch in den entscheidenden Momenten fehlte das Quäntchen Glück – beispielhaft war die bittere Fünfsatz-Niederlage von Lukas Boruvka gegen die Nummer 1 der Gäste, Dmitrij Mazunov. Am Ende stand ein 3:7 auf dem Papier. Überschattet wurde die Partie von Problemen mit der Hallenbeleuchtung – ein kurioses Vorzeichen für das, was uns später in der Saison noch einmal begegnen sollte.

Fehlstart nach Traumstart: TTC Hegnach – TSG Heilbronn (8:2)

Eine Woche später, am 29. November, mussten wir in Hegnach stark ersatzgeschwächt antreten. Mit Andreas Bieg auf Position 1 sowie Manuel Drauz, Robin Gligorov und Patrick Jansohn gingen wir als klare Außenseiter ins Rennen. Das Spiel begann sensationell: Beide Eingangsdoppel (Bieg/Drauz und Gligorov/Jansohn) wurden im fünften Satz gewonnen! Wir führten plötzlich 2:0. Doch was folgte, war leider ein kompletter Bruch im Spiel. In den Einzeln konnten wir dem Druck der Hegnacher nicht mehr standhalten und gaben alle acht folgenden Spiele ab. Aus der 2:0-Führung wurde eine 2:8-Niederlage.

Gegen den Favoriten ohne Chance: TSG Heilbronn – SC Staig (2:8)

Am Nikolaustag war der SC Staig zu Gast. Jakub und Lukas Boruvka, Andreas Bieg und Marcel Seimen versuchten, dem Favoriten Paroli zu bieten. Jakub Boruvka zeigte ein starkes Tischtennis und bezwang Damian Zech mit 3:1, und auch Marcel Seimen konnte Thomas Huber in vier Sätzen niederringen. Mehr war an diesem Tag jedoch nicht zu holen. Besonders bitter waren die knappen Spiele, wie die Viersatz-Niederlage im Doppel von Boruvka/Boruvka oder das enge 0:3 von Jakub gegen Gerd Richter, bei dem die Sätze hart umkämpft waren. Endstand: 2:8.

Licht und Schatten im Schwarzwald: TTC Tuttlingen – TSG Heilbronn (8:2)

Zum Abschluss der Vorrunde ging es am 13. Dezember nach Tuttlingen. Wieder gab es Lichtprobleme – diesmal in der Fremde. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Wochen: Wo wir sind, geht scheinbar das Licht aus – hoffentlich nur sprichwörtlich bezogen auf die Hallentechnik und nicht auf unsere spielerische Zukunft! Sportlich war es erneut schwer. Jakub Boruvka (gegen Thomas Fader) und Marcel Seimen (gegen Niki Schärrer) sorgten für die einzigen beiden Punkte auf unserer Seite. Die Doppel gingen diesmal beide an den Gegner, wobei Bieg/Seimen sich erst im fünften Satz geschlagen geben mussten. Auch hier hieß das verdiente Ergebnis am Ende 8:2 für den Gastgeber.

Die Ausgangslage: Eine Mammutaufgabe wartet

Wir gehen also mit der „Roten Laterne“ oder zumindest tief im Tabellenkeller in die Weihnachtspause. Die Situation ist ernst, denn die Liga verzeiht dieses Jahr nichts. Untypischerweise steigen diese Saison gleich drei Mannschaften direkt ab, und der Viertletzte muss in die Relegation.

Um den sicheren Klassenerhalt zu schaffen, reicht es nicht, den Status quo zu verwalten. Wir müssen in der Rückrunde mindestens zwei Plätze gutmachen. Unsere Hochrechnung ist klar: Wir brauchen geschätzt 5 Siege bzw. müssen mindestens 10 Punkte holen, um das rettende Ufer zu erreichen. Das wird, im wahrsten Sinne des Wortes, „sehr, sehr sportlich“.

Unser Fazit: Krone richten!

Trotz der Niederlagenserie und der düsteren Aussichten lassen wir die Köpfe nicht hängen. Unsere Mannschaft ist im Abstiegskampf erprobt. Wir wissen, wie man unter Druck performt, und wir sind noch lange nicht bereit, uns geschlagen zu geben.

Wir sind zwar sportlich angeschlagen, aber die Stimmung im Team ist intakt. Wie unser beigefügtes Bild zeigt: Man muss sich auch mal selbst nicht zu ernst nehmen, die (Papier-)Krone richten und einfach weitermachen. Wir wären nicht die „Mannschaft des Jahres 2025“, wenn wir jetzt den Mut verlieren würden. Wir nehmen die Herausforderung an und werden um jeden Ball kämpfen, bis der letzte Punkt gespielt ist.

Wir wünschen allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch – im neuen Jahr greifen wir wieder an!