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Raclette ohne "Racket": Ein Vereinsmeister-Titel mit Geschmäckle
Heilbronn, 10. Januar 2026 – Um 9:45 Uhr starteten am vergangenen Samstag die Vereinsmeisterschaften der TSG Heilbronn. 37 Teilnehmende sorgten für eine volle Halle und eine großartige Atmosphäre, die auch noch bis nach dem Abbau um 20:00 Uhr bei Siegerehrung und Pizza anhielt. Es war ein Turnier voller Geselligkeit, das im Ergebnis überwiegend den Erwartungen entsprach, aber auch Raum für Überraschungen und beste Unterhaltung bot.
Die Gruppenphase und die Dominanz der Gesetzten
Um allen Spielstärken gerecht zu werden, wurde im Einzel zunächst in 9 Gruppen (A bis I) gespielt, wobei die Gruppenköpfe basierend auf den TTR-Werten gesetzt wurden („Snake-System“) Im Verlauf der Gruppenphase setzten sich alle neun Favouriten als Sieger durch.
Für das Unterhaltungs-Highlight sorgte das Familienduell in Gruppe B: Christian Klosek traf auf seinen Sohn, den späteren Halbfinalisten Adrian Rybinski. Die beiden Teilzeit-Entertainer machten aus ihrem Match eine kleine Show-Einlage, bei der der Spaß sichtlich im Vordergrund stand. Dass das Spiel über die volle Distanz von fünf Sätzen ging, passte perfekt zur Dramaturgie – am Ende setzte sich der Junior denkbar knapp im fünften Satz durch.
Erste Überraschungen im Achtelfinale
Enger wurde es dann in der Hauptrunde. Besonders knapp war es, als Robin Gligorov im Viertelfinale Andreas Bieg an den Rand einer Niederlage brachte. Erst im fünften Satz konnte Andreas den Sack zumachen und den Einzug ins Halbfinale sichern.
Auch Saumya Jain schnupperte an der Überraschung: Er führte gegen Patrick Jansohn bereits mit 2:1 Sätzen, bevor Patrick das Ruder noch herumreißen und im Entscheidungssatz gewinnen konnte.
Den längsten Satz des Tages lieferten sich allerdings Michael Heim und Daniel Seiter, wo die Entscheidung in einem Durchgang erst beim Stand von 19:17 fiel. Der Endstand von 3:2 zu Gunsten von Michael war eine der Überraschungen in der Endrunde.
Die Sensation mit dem fremden Racket
Schon im Vorfeld brodelte die Gerüchteküche: Jakub Boruvka, unser absoluter Spitzenspieler (TTR 2031), hatte sein Kommen angekündigt. Für viele Vereinsmitglieder war allein die Aussicht, einmal gegen diesen Ausnahmespieler antreten zu dürfen, Motivation genug. Doch die eigentliche Sensation ereignete sich vor dem ersten Aufschlag. Jakub, der eine Anreise aus Tschechien von über 500 Kilometern auf sich genommen hatte, stand plötzlich ohne das Wichtigste da: Er hatte seinen Schläger (engl. Racket) vergessen!
Mit einem geliehenen „Butterfly Gergely“-Holz musste er improvisieren – Was als Handicap begann, entwickelte sich zur Liebesgeschichte: Jakub kam mit dem Leihschläger so gut zurecht, dass er nun ernsthaft überlegt, dauerhaft auf dieses Material umzusteigen.
Er marschierte bis zum Finale ohne einen einzigen Satzverlust. Erst im Endspiel gelang es Marcel Seimen, ihm den ersten Satz abzunehmen. Am Ende gewann Jakub mit 3:1 und sicherte sich den Titel und erhielt den äußerst begehrten Hauptpreis: ein Raclette!!
Jakubs Triumph darf man getrost als einen „Sieg mit Geschmäckle“ bezeichnen – wenngleich in der wohl genussvollsten Interpretation des Wortes. Dass ausgerechnet der Akteur, der ohne eigenes Racket anreiste, schlussendlich mit einem Raclette abreiste, offenbart eine wunderbare Ironie des Schicksals. Dieser Erfolg hinterlässt somit keineswegs einen faden Beigeschmack, sondern vielmehr die Vorfreude auf käsige Gaumenfreude.
Der heimliche Dominator und das Spiel des Tages
Auch wenn er das Finale verlor, spielte Marcel Seimen ein Turnier der Superlative. Ein Blick auf die Zahlen verrät: Er war der „Dominator“ des Tages. Mit einer Balldifferenz von +141 Punkten, insgesamt acht glatten 3:0-Siegen (Einzel und Doppel) und zwei Platzierungen auf dem Treppchen, übertraf er in diesen Kategorien sogar den Sieger. Zudem war er mit 51 gespielten Sätzen der absolute „Marathon-Mann“ des Turniers.
Sein Meisterstück lieferte Marcel im Halbfinale gegen Adrian Rybinski ab. Ein ums andere Mal ging ein bewunderndes Raunen durch die Halle, wenn sich die Spieler in atemberaubenden Rallyes nichts schenkten. Am Ende setzte sich Marcel knapp in fünf Sätzen durch.
Ehrenrunde und Doppel
Wer in der Gruppenphase ausschied, bekam in der Ehrenrunde eine neue Chance. Wem die Nerven flatterten, der hätte sich eine Scheibe bei Niklas Tzusch abschneiden können: Er gewann im Turnierverlauf unglaubliche 11 Sätze mit nur zwei Punkten Vorsprung (Einzel und Doppel) – so viel Nervenstärke zeigte an diesem Tag kein anderer. Zudem bezwang er den über 120 TTR-Punkte stärkeren Christian Klosek.
Neben Niklas spielte sich auch besonders Vincent Maier in den Fokus. Er kämpfte sich bis ins Finale und musste sich nur gegen Timo Dietrich geschlagen geben, der mit einer beachtlichen Leistung und nur einem Satzverlust souverän durch die Endrunde marschierte.
Im Doppel wurde nach dem „Schweizer System“ gespielt – ein Modus, der dafür sorgt, dass man in jeder Runde auf Gegner mit ähnlicher Bilanz trifft. Zudem wurden die Doppel-Teams so eingeteilt, dass die Gesamtstärke über alle Doppel möglichst ausgeglichen sein sollte. Das Duo Livia Steinberg und Saumya Jain entpuppte sich hier als das „Team der Stunde“. Die beiden harmonierten prächtig und blieben in den Schweizer Runden sogar ungeschlagen. Auch wenn es am Ende „nur“ für Platz 3 reichte, ist dies gerade für die junge Nachwuchsspielerin Livia ein toller Erfolg. Den krönenden Abschluss bildete das Doppelfinale: Patrick Jansohn und Azamat Mukhtorov drehten einen Satzrückstand gegen Marcel Seimen und Jana Hankel und gewannen den Titel nervenstark im fünften Satz.
Fazit: Sport, Spannung und Schleckereien
Neben den sportlichen Dramen gab es abseits der Tische noch einen weiteren Gewinner: Das Kuchenbuffet. Dank der vielen fleißigen Spender war die Auswahl riesig und entwickelte sich zum heimlichen Highlight (zumindest in den Spielpausen) – selten wurden Niederlagen so süß getröstet und Siege so lecker gefeiert.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die zum Gelingen beigetragen haben – sei es beim Aufbau, Abbau, Kaffee kochen oder eben beim Backen. Wir gratulieren allen Preisträgern und freuen uns schon jetzt auf die Neuauflage im nächsten Jahr.
Die Ergebnisse im Überblick
Einzel-Wettbewerb
- 🥇 1. Platz: Jakub Boruvka
- 🥈 2. Platz: Marcel Seimen
- 🥉 3. Platz: Andreas Bieg & Adrian Rybinski (Halbfinalisten)
Doppel-Wettbewerb
- 🥇 1. Platz: Patrick Jansohn / Azamat Mukhtorov
- 🥈 2. Platz: Marcel Seimen / Jana Hankel
- 🥉 3. Platz: Robin Gligorov / Julia Kimmerle & Saumya Jain / Livia Steinberg (Halbfinalisten)
Ehrenrunde (Einzel)
- 🥇 1. Platz: Timo Dietrich
- 🥈 2. Platz: Vincent Maier
- 🥉 3. Platz: Niklas Tzusch & Sebastian Kroll (Halbfinalisten)
Und zuletzt noch ein paar interessante Statistiken:
🗡️ Favoritenschreck (Upsets)
Anzahl der Siege gegen Gegner, die mindestens 50 TTR-Punkte mehr hatten.
- Niklas Tzusch: 1 Sieg (Diff: 127)
- Annika Scheuer: 1 Sieg (Diff: 110)
- Marcel Seimen: 1 Sieg (Diff: 93)
- Michael Heim: 1 Sieg (Diff: 80)
- Vincent Maier: 1 Sieg (Diff: 56)
🛡️ Nerven aus Stahl (Knappe Sätze)
Anzahl der gewonnenen Sätze mit genau 2 Punkten Vorsprung (z.B. 11:9, 12:10).
- Niklas Tzusch: 11 Sätze
- Marcel Seimen: 8 Sätze
- Azamat Mukhtorov: 8 Sätze
- Sebastian Kroll: 8 Sätze
- Patrick Jansohn: 7 Sätze
🏃 Marathon-Läufer (Meiste Sätze)
Gesamtanzahl der gespielten Sätze (Einzel + Doppel).
- Marcel Seimen: 51 Sätze
- Patrick Jansohn: 47 Sätze
- Jakub Boruvka: 46 Sätze
- Niklas Tzusch: 46 Sätze
- Azamat Mukhtorov: 45 Sätze
🎯 Dominatoren (Beste Balldifferenz)
Gewonnene Bälle minus verlorene Bälle über das gesamte Turnier.
- Marcel Seimen: +141 Punkte
- Jakub Boruvka: +118 Punkte
- Andreas Bieg: +90 Punkte
- Patrick Jansohn: +87 Punkte
- Robin Gligorov: +85 Punkte
🧹 Weiße Weste (Clean Sweeps)
Anzahl der 3:0 Siege (Einzel & Doppel).
- Marcel Seimen: 8 Siege
- Jakub Boruvka: 7 Siege
- Sebastian Kroll: 6 Siege
- Andreas Bieg: 5 Siege
- Robin Gligorov: 5 Siege
Schnuppertermin Erwachsene 16.01.2026
Am 16.01.2026 von 19:30-21:00 Uhr bieten wir allen Erwachsenen die schon immer einmal Tischtennis probieren wollten einen speziellen Scnuppertermin an.
Die Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich. Jüngere Interessenten können über Schnuppertraining Jugend sich für ein Schnuppertraining anmelden.
An wen richtet sich das Schuppertraining?
- Neueinsteiger die schon immer mal TT probieren wollten
- Wiedereinsteiger die z.B. schon in der Jugend gespielt haben und länger eine Pause eingelegt haben
Was muss ich mitbringen?
- Bequeme sportliche Kleidung
- Hallenschuhe (zwingend erforderlich)
- TT-Schläger (wenn vorhanden)
- Bälle werden von uns gestellt
Wie oft kann ich Schnuppern?
- Gerne kannst du 1-2 mal bei uns unverbindlich und kostenlos Schnuppern. Wenn es dir gefällt, ist der nächste Schritt der Eintritt in die TT-Abteilung.
Mitgliedschaft:
Anmeldung zum Schnuppertermin:
Über diesen Link könen Sie sich zu unserem Schnuppertermin anmelden. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Krone richten und weiter gehts!
Ein ernüchternder Vorrundenabschluss für die 1. Mannschaft der TSG Heilbronn – doch der Kampfgeist für 2026 ist ungebrochen
Die Vorrunde der Verbandsoberliga ist gespielt, und wenn wir ehrlich in den Spiegel schauen, zeigt das Tabellenbild nicht das, was wir uns vor der Saison erhofft hatten. Wir überwintern auf einem Abstiegsplatz. Eine Serie von Niederlagen in den letzten vier Spielen hat uns tief in den Abstiegskampf gezogen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Leider konnten wir in dieser entscheidenden Phase nur selten in Bestbesetzung antreten. Sei es verletzungsbedingt, als reine Vorsichtsmaßnahme, um schlimmere Verletzungen zu vermeiden, oder aus privaten Gründen – die Konstanz in der Aufstellung fehlte, was sich schlussendlich auch in den Ergebnissen widerspiegelte.
Hier ein Rückblick auf die letzten vier Begegnungen, die uns einiges abverlangt haben:
Heimniederlage mit „Stromausfall“: TSG Heilbronn – TTF Altshausen (3:7)
Am 22. November empfingen wir die Gäste aus Altshausen. Lukas Boruvka, Adrian Rybinski, Andreas Bieg und Marcel Seimen stellten sich der Aufgabe. Der Start verlief eigentlich nicht schlecht: Das Doppel Rybinski/Boruvka konnte punkten, und auch in den Einzeln holten Lukas Boruvka und Adrian Rybinski jeweils einen Sieg gegen Gabor Toth. Doch in den entscheidenden Momenten fehlte das Quäntchen Glück – beispielhaft war die bittere Fünfsatz-Niederlage von Lukas Boruvka gegen die Nummer 1 der Gäste, Dmitrij Mazunov. Am Ende stand ein 3:7 auf dem Papier. Überschattet wurde die Partie von Problemen mit der Hallenbeleuchtung – ein kurioses Vorzeichen für das, was uns später in der Saison noch einmal begegnen sollte.
Fehlstart nach Traumstart: TTC Hegnach – TSG Heilbronn (8:2)
Eine Woche später, am 29. November, mussten wir in Hegnach stark ersatzgeschwächt antreten. Mit Andreas Bieg auf Position 1 sowie Manuel Drauz, Robin Gligorov und Patrick Jansohn gingen wir als klare Außenseiter ins Rennen. Das Spiel begann sensationell: Beide Eingangsdoppel (Bieg/Drauz und Gligorov/Jansohn) wurden im fünften Satz gewonnen! Wir führten plötzlich 2:0. Doch was folgte, war leider ein kompletter Bruch im Spiel. In den Einzeln konnten wir dem Druck der Hegnacher nicht mehr standhalten und gaben alle acht folgenden Spiele ab. Aus der 2:0-Führung wurde eine 2:8-Niederlage.
Gegen den Favoriten ohne Chance: TSG Heilbronn – SC Staig (2:8)
Am Nikolaustag war der SC Staig zu Gast. Jakub und Lukas Boruvka, Andreas Bieg und Marcel Seimen versuchten, dem Favoriten Paroli zu bieten. Jakub Boruvka zeigte ein starkes Tischtennis und bezwang Damian Zech mit 3:1, und auch Marcel Seimen konnte Thomas Huber in vier Sätzen niederringen. Mehr war an diesem Tag jedoch nicht zu holen. Besonders bitter waren die knappen Spiele, wie die Viersatz-Niederlage im Doppel von Boruvka/Boruvka oder das enge 0:3 von Jakub gegen Gerd Richter, bei dem die Sätze hart umkämpft waren. Endstand: 2:8.
Licht und Schatten im Schwarzwald: TTC Tuttlingen – TSG Heilbronn (8:2)
Zum Abschluss der Vorrunde ging es am 13. Dezember nach Tuttlingen. Wieder gab es Lichtprobleme – diesmal in der Fremde. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Wochen: Wo wir sind, geht scheinbar das Licht aus – hoffentlich nur sprichwörtlich bezogen auf die Hallentechnik und nicht auf unsere spielerische Zukunft! Sportlich war es erneut schwer. Jakub Boruvka (gegen Thomas Fader) und Marcel Seimen (gegen Niki Schärrer) sorgten für die einzigen beiden Punkte auf unserer Seite. Die Doppel gingen diesmal beide an den Gegner, wobei Bieg/Seimen sich erst im fünften Satz geschlagen geben mussten. Auch hier hieß das verdiente Ergebnis am Ende 8:2 für den Gastgeber.
Die Ausgangslage: Eine Mammutaufgabe wartet
Wir gehen also mit der „Roten Laterne“ oder zumindest tief im Tabellenkeller in die Weihnachtspause. Die Situation ist ernst, denn die Liga verzeiht dieses Jahr nichts. Untypischerweise steigen diese Saison gleich drei Mannschaften direkt ab, und der Viertletzte muss in die Relegation.
Um den sicheren Klassenerhalt zu schaffen, reicht es nicht, den Status quo zu verwalten. Wir müssen in der Rückrunde mindestens zwei Plätze gutmachen. Unsere Hochrechnung ist klar: Wir brauchen geschätzt 5 Siege bzw. müssen mindestens 10 Punkte holen, um das rettende Ufer zu erreichen. Das wird, im wahrsten Sinne des Wortes, „sehr, sehr sportlich“.
Unser Fazit: Krone richten!
Trotz der Niederlagenserie und der düsteren Aussichten lassen wir die Köpfe nicht hängen. Unsere Mannschaft ist im Abstiegskampf erprobt. Wir wissen, wie man unter Druck performt, und wir sind noch lange nicht bereit, uns geschlagen zu geben.
Wir sind zwar sportlich angeschlagen, aber die Stimmung im Team ist intakt. Wie unser beigefügtes Bild zeigt: Man muss sich auch mal selbst nicht zu ernst nehmen, die (Papier-)Krone richten und einfach weitermachen. Wir wären nicht die „Mannschaft des Jahres 2025“, wenn wir jetzt den Mut verlieren würden. Wir nehmen die Herausforderung an und werden um jeden Ball kämpfen, bis der letzte Punkt gespielt ist.
Wir wünschen allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch – im neuen Jahr greifen wir wieder an!
TSG 1845 Heilbronn unterliegt Kirchheim trotz starker Phasen – 3:7
Die TSG 1845 Heilbronn musste am Samstagabend eine 3:7-Niederlage gegen den VfL Kirchheim hinnehmen. Trotz des am Ende klaren Ergebnisses entwickelte sich in der Heilbronner Halle ein über weite Strecken ausgeglichenes und spannendes Verbandsoberliga-Duell, das den Zuschauern – insbesondere (und fast ausschließlich) Wolfgang – über zweieinhalb Stunden lang hochklassige Ballwechsel bot.
Besonders bitter: Wären die vergebenen Matchbälle genutzt worden, hätte die Begegnung absolut verdient 5:5 enden können.
Starker Auftakt im Doppel
Der Start verlief vielversprechend. Das Brüder-Duo Jakub und Lukas Boruvka bestätigte seine Doppelstärke und setzte sich mit 3:2 gegen Strauch/Roll durch.
Auch Bieg/Seimen lieferten dem Kirchheimer Spitzendoppel ein Match auf Augenhöhe, mussten sich jedoch im Entscheidungssatz geschlagen geben – einer der Momente, in denen Heilbronn der mögliche Punktgewinn knapp entglitt.
Mit einem 1:1 ging es in die Einzel.
Jakub Boruvka glänzt zum Auftakt
Im vorderen Paarkreuz eröffnete Jakub Boruvka mit einem souveränen 3:0 gegen Strauch und brachte die TSG erneut in Führung. Sein präzises Offensivspiel und seine Präsenz am Tisch setzten deutliche Akzente.
Lukas Boruvka lieferte Geßner ein hart umkämpftes Match, musste aber in zwei Sätzen in der Verlängerung unglücklich passen. Trotz guter Leistung und vergebenen Matchbällen stand am Ende ein unglückliches 2:3.
Knappe Niederlagen und viel Pech im hinteren Paarkreuz
Im hinteren Paarkreuz erwischte Andreas Bieg einen schwierigen Abend. Seine Partie gegen Hummel war von vielen engen Ballwechseln geprägt, doch vom Pech verfolgt, kam er immer wieder aus dem Rhythmus. Nach großem Kampf musste er sich im fünften Satz geschlagen geben.
Marcel Seimen zeigte gegen Roll gute Ansätze, holte den dritten Satz deutlich, konnte die Partie aber nicht komplett drehen. Damit übernahm Kirchheim erstmals die Führung.
Zweite Einzelrunde: Kampfgeist trotz Rückschlägen
In Runde zwei blieb Heilbronn kämpferisch, doch das Glück war erneut nicht auf Seiten der Gastgeber.
- Jakub Boruvka spielte erneut stark, führte 2:0 gegen Geßner, konnte aber die Matchbälle nicht verwerten – einer der Schlüsselmomente, der am Ende die Chance auf ein 5:5 zunichte machte.
- Lukas Boruvka unterlag Strauch trotz eines gewonnenen Satzes.
- Andreas Bieg fand gegen Roll kein Mittel und musste sich 0:3 geschlagen geben.
- Marcel Seimen setzte mit einem souveränen 3:0 gegen Hummel den dritten Heilbronner Punkt.
Zahlreiche enge Sätze und die ungenutzten Siegchancen prägten eine Partie, die deutlich enger war, als das Endergebnis vermuten lässt.
Fazit: Kleinigkeiten entscheiden ein eigentlich ausgeglichenes Spiel
„Wenn wir unsere Matchbälle konsequent nutzen, steht hier am Ende ein völlig verdienter Punktgewinn“, fasst das Team nach der Partie zusammen.
Die starken Phasen im Doppel sowie die überzeugenden Auftritte von Jakub Boruvka und Marcel Seimen zeigen, dass die Mannschaft spielerisch absolut auf Ligahöhe agiert.
Blick auf die Tabelle: Solider Platz im Mittelfeld
Trotz der Niederlage bleibt die TSG 1845 Heilbronn souverän in der Spur und steht aktuell auf einem stabilen 5. Tabellenplatz.
TSG Heilbronn gewinnt nervenaufreibendes Derby gegen Neckarsulm – 6:4-Sieg nach großem Kampf
Ein Derby, wie man es sich wünscht: Die TSG 1845 Heilbronn setzte sich in der Verbandsoberliga Baden-Württemberg nach fast drei Stunden Spielzeit hauchdünn mit 6:4 gegen die SU Neckarsulm durch. In einer Begegnung auf absoluter Augenhöhe kämpften beide Teams um jeden Ballwechsel – am Ende entschieden Nuancen über Sieg und Niederlage. Ein 5:5-Unentschieden wäre ebenso verdient gewesen, doch die beiden Punkte auf Heilbronner Seite könnten sich im späteren Saisonverlauf noch als entscheidend erweisen, sollte es am Ende gegen den Abstieg gehen.
Starker Start in den Doppeln
Die Heilbronner erwischten einen Traumstart. Sowohl Boruvka/Rybinski als auch Bieg/Seimen entschieden ihre Doppel jeweils im Entscheidungssatz für sich und brachten die TSG mit 2:0 in Führung. Die Stimmung in der Halle war schon früh großartig – rund 110 Zuschauer sorgten für eine eindrucksvolle Kulisse.
Rückschlag und Aufholjagd
In der ersten Einzelrunde wendete sich das Blatt jedoch. Vier teils knappe Niederlagen in Folge ließen die Gäste aus Neckarsulm – angeführt von Dominic Schirling, Julius Aichert, Klaus Werz und Sascha Weber – auf 4:2 davonziehen. Besonders Klaus Werz, eine wahre Tischtennislegende im Heilbronner Landkreis, konnte gegen Marcel absolut überzeugen.
Doch Heilbronn gab sich nicht geschlagen. In der zweiten Einzelrunde bewies das Team um Publikumsliebling Adrian Rybinski enorme Moral. Der ehemalige Jugend-Nationalspieler und Vize-Europameister mit der deutschen Jugendmannschaft hat zwar nur noch selten Einsätze, doch gerade deshalb sind seine Auftritte für das Team unheimlich wertvoll. Mit seinem nervenstarken 3:2-Erfolg gegen Julius Aichert brachte er die TSG wieder auf Kurs.
Parallel siegten Jakub Boruvka gegen Schirling, Andreas Bieg gegen Werz und Marcel Seimen gegen Weber – und machten damit den umjubelten 6:4-Endstand perfekt.
Emotionaler Sieg dank Teamgeist und toller Derby-Kulisse
„Das war ein echter Mannschaftssieg“, resümierte Mannschaftsführer Andreas Bieg. „Jeder hat für jeden gekämpft – gerade vor dieser Kulisse in einem Derby hat das besonders viel Spaß gemacht.“ Spaß hatten sicherlich auch die zahlreichen Zuschauer, die viele spektakuläre und tolle Ballwechsel beobachten konnten. Es war ein rundum tolles Event!
Ausblick
Mit diesem Sieg sammelt die TSG Heilbronn wertvolle Punkte in der Verbandsoberliga und tankt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.
Bereits am kommenden Spieltag wartet das nächste Heimspiel – gegen den VfL Kirchheim.
Mit einer ähnlich geschlossenen Mannschaftsleistung und einer lautstarken Unterstützung der Fans ist auch hier ein weiterer Sieg absolut möglich.
Heilbronn unterliegt Oberbrüden knapp mit 4:6
Die TSG 1845 Heilbronn musste am vergangenen Samstag in der Verbandsoberliga Baden-Württemberg eine knappe 4:6-Heimniederlage gegen den TSV Oberbrüden hinnehmen. Trotz einer engagierten Leistung und vieler spannender Sätze blieb die erhoffte Punkteteilung am Ende knapp verpasst.
In den Eingangsdoppeln startete Heilbronn vielversprechend: Das Brüder-Duo Jakub und Lukas Boruvka setzte sich nach einem intensiven Fünfsatzmatch mit 3:2 durch und brachte die TSG in Führung. Das zweite Doppel Andreas Bieg/Marcel Seimen unterlag dagegen klar mit 0:3 – damit stand es nach den Doppeln 1:1.
In den Einzeln zeigte sich, dass beide Teams auf Augenhöhe agierten. Im vorderen Paarkreuz hatten Jakub und Lukas Boruvka gegen das starke Spitzenduo Mosiuk/Šaljani einen schweren Stand. Während Lukas Boruvka in einem packenden Duell gegen Šaljani knapp im Entscheidungssatz siegte, gingen die übrigen Partien im oberen Paarkreuz an die Gäste.
Im hinteren Paarkreuz präsentierte sich Marcel Seimen einmal mehr als zuverlässiger Punktelieferant. Er gewann beide Einzel souverän mit 3:0 und blieb damit an diesem Spieltag ungeschlagen. Besonders bemerkenswert: Marcel hatte bereits eine Stunde zuvor für die zweite Mannschaft der TSG gespielt – auch dort gewann er beide Einzel. Damit verbuchte er an diesem Tag beeindruckende vier Einzelsiege in Folge und war der erfolgreichste Heilbronner Akteur des Wochenendes. Andreas Bieg zeigte in seinem Saisondebüt gute Ansätze, war allerdings noch nicht in Topform und musste sich in beiden Einzeln knapp geschlagen geben.
Trotz des Endstands von 4:6 kann die Mannschaft mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Viele Begegnungen verliefen eng, und der Kampfgeist der Heilbronner war bis zum letzten Ballwechsel spürbar, selbst als das Spiel schon offiziell verloren war (alle Spiele werden ausgespielt)
Bereits am kommenden Wochenende steht das nächste Highlight an: wieder ein großer Heimspieltag bei dem die 1. Mannschaft im Derby gegen die Sport-Union Neckarsulm antritt. Die Mannschaft freut sich auf zahlreiche Zuschauer und ist für das Derby bestens vorbereitet – mit Speis und Trank ist natürlich wie immer für alle Fans gesorgt. Kommt vorbei!
Jugend-Bezirksmeisterschaften am 11. & 12.10.2025 in Affaltrach
Am 11. und 12. Oktober 2025 fand mit den Jugend-Bezirksmeisterschaften das größte Turnier im Bezirk und somit das Highlight des Jahres statt. Mit insgesamt 29 Meldungen über alle Konkurrenzen verteilt konnte die TSG Heilbronn auch in diesem Jahr die meisten Spielerinnen und Spieler aller Vereine im Bezirk melden.
In der U11-Konkurrenz gingen unsere Jüngsten Jonathan Spychala und Oscar Wellbrock an den Start. Für Oscar und Jonathan war es das erste große Turnier bei welchem erste Erfahrungen gesammelt werden sollten. Am Ende belegte die beiden in ihrer jeweiligen Gruppe einen starken dritten bzw. vierten Platz und verpassten nur knapp den Einzug ins Viertelfinale. Im Doppel zum ersten Mal zusammen am Tisch spielten die beiden groß auf und zogen ins Halbfinale ein. Hier wartete die deutlich stärker einzuschätzende Paarung aus Böckingen, gegen die sie jeweils im Einzel verloren hatten. Doch die beiden Jungs spielten frei auf, konnten das favorisierte Doppel mit 3:1 schlagen und zogen ins Finale ein. In einem tollen Finale mussten sich die beiden dann mit 1:3 geschlagen geben, aber sind damit das zweitbeste U11-Doppel im Bezirk. Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!
Malte Gehlhaar, Thilo Dwertmann, Jonas Kübler, Valentino Baio und Ben Regev waren unsere Starter in der U12-Konkurrenz. Hier verpassten Valentino, Jonas, Thilo und Ben trotz tollen Spielen als Drittplatzierte knapp den Einzug ins KO-Feld. Malte verlor das Spiel um Platz 1 in der Gruppe denkbar knapp im fünften Satz und musste aufgrund der etwas unglücklichen Auslosung dann gegen den Topfavoriten spielen. Trotz eines guten Spiels musste er sich diesem leider geschlagen geben und verpasste den Einzug ins Halbfinale.
Jonas Weißenmayer, Anping Xie, Moritz Strobel und Philipp Manthey starteten in der U13-Konkurrenz. Jonas musste sich in einer starken Gruppe leider seinen Gegnern geschlagen geben und erreichte den vierten Platz. Anping, Moritz und Philipp konnten sich in ihrer jeweiligen Gruppe für das KO-Feld qualifizieren. Leider mussten sich dann Anping im Achtel- und Moritz und Philipp im Viertelfinale ihren Gegnern geschlagen geben. Im Doppel spielten Philipp und Anping stark auf und konnten sich für das Halbfinale qualifizieren. Nach einer 2:0-Führung mussten sie dann leider doch noch ihren Gegnern zum Sieg gratulieren. Trotz allem ein starker 3. Platz!
Ege Der Mikaélian war unser einziger Teilnehmer in der U14-Konkurrenz. Nach einem Sieg und einer Niederlage in der Dreiergruppe ging es für ihn ins Achtelfinale, wo er sich jedoch dem klar favorisierten Gegner geschlagen geben musste.
In der U15-Konkurenz konnte sich Ben Danczyk souverän als Gruppensieger für das Viertelfinale qualifizieren. Hier musste er sich dann leider knapp seinem Gegner aus Neckarsulm geschlagen geben und verpasste einen Podestplatz. Peter Iliev konnte sich in seiner Gruppe als Zweiter durchsetzen und schied leider im Achtelfinale gegen einen deutlich stärkeren Gegner aus. Daniel Krug, Dahnvin Shukla und Niels Reitz schieden denkbar knapp in der Gruppe aus.
Im Doppel spielte sich Ben mit seinem zugelosten Doppelpartner Koray Tepe bis ins Halbfinale. Hier trafen die beiden dann sowohl im Halbfinale als auch im Finale auf die Dauerkonkurrenten aus Neckarsulm. So konnten sie sich im Halbfinale gegen die erste Neckarsulmer Paarung noch souverän durchsetzen, mussten sich dann aber in einem hochklassigen Finale gegen die Top-Favoriten geschlagen geben. Trotz allem ein großartiger zweiter Platz!
Mit insgesamt sieben Spielern starteten wir in die Jungen-U19-Konkurrenz. Unsere Spieler Nils Ponto, Vincent Maier und Amirali Shamsa konnten jeweils ein Spiel gewinnen, jedoch schafften sie es in diesem Jahr leider nicht in die KO-Phase des Turniers.
Besser lief es bei Matteo Baio, Samuel Dörner, Yunus Samsadeen und Marvin Maurer, welche eine gute Gruppenphase spielten und sich für das KO-Feld qualifizierten. Leider war hier für alle Spieler, trotz guter Leistungen, spätestens im Viertelfinale Endstation.
Ylvie Scheuer startete als jüngste Teilnehmerin der TSG in der U11-Konkurrenz der Mädchen. Im ersten Turnier konnte sie direkt ihr erstes Spiel nach einem 0:2 drehen und das Spiel im fünften Satz gewinnen. Mit Ylvie muss sicherlich in den nächsten Jahren gerechnet werden, da sie noch drei weitere Jahre in der jüngsten Konkurrenz mitspielen darf.
Aufgrund der geringen Anmeldungen bei den Mädchen wurden die Konkurrenzen U12 bis U14 zusammengelegt. Dalia Folepe, die erst vor kurzem mit dem Tischtennis spielen begonnen und ihr erstes Turnier mitgespielt hat, konnte ebenfalls ihr erstes Spiel überhaupt gewinnen. Liwia Wojcik zeigte einmal mehr ihr ganzes Potenzial und zog nach einer starken Leistung ins Finale ein. Hier musste sie sich dann in drei engen Sätzen ihrer Dauerkonkurrentin aus Neckarsulm geschlagen geben.
Livia Steinberg startete dieses Jahr in der U15-Konkurrenz und zeigte eindrucksvoll, dass sie auch in dieser Altersklasse zu den Besten im Bezirk gehört. Sie verlor im gesamten Turnier keinen Satz und krönte sich somit zur Siegerin der Mädchenkonkurrenz U15.
Livia und Liwia zeigten dann im Doppel einmal mehr, wie gut die beiden harmonieren. Unsere neuen Bezirksmeisterinnen verloren im gesamten Turnierverlauf keinen einzigen Satz und sicherten sich somit hochverdient den ersten Platz. Herzlichen Glückwunsch, Mädels!
Felicitas Ficht hatte etwas Pech bei der Auslosung und landeten in einer sehr starken Gruppe. Nach knappem weiterkommen zeigte sie in der KO-Runde ihre Qualität. Im Viertelfinale setzte sie sich knapp im fünften Satz durch und konnte sich dann im anschließenden Halbfinale gegen ihre Gegnerin aus der Gruppe (2:3) für das Finale qualifizieren. Hier unterlag sie dann gegen die Turnierfavoritin mit 0:3, darf sich aber wie Liwia über den zweiten Platz und die Qualifikation zur Regionsrangliste freuen. Zudem gelang ihr im Doppel mit ihrer Partnerin aus Böckingen ein starker zweiter Platz.
Die Erfolge der TSG-Jugend hier noch einmal zusammengefasst:
Jungen U11: Jonathan Spychala/Oscar Wellbrock, Platz 2
Jungen U13: Philipp Manthey/Anping Xie, Platz 3
Jungen U15: Ben Danczyk/Koray Tepe, Platz 2
Mädchen U13: Liwia Wojcik, Platz 2
Mädchen U13: Livia Steinberg/Liwia Wojcik, Platz 1
Mädchen U15: Livia Steinberg, Platz 1
Mädchen U19: Felicitas Ficht/Antonia Bontzol, Platz 3
Mädchen U19: Felicitas Ficht, Platz 2
Noch einmal herzlichen Glückwunsch an alle Spielerinnen und Spieler, die einen Podestplatz erreicht haben!
Zum Abschluss bedanken wir uns noch einmal recht herzlich bei allen Betreuerinnen und Betreuern sowie den Eltern, die sich an diesen beiden Tagen die Zeit genommen haben und die Kinder unterstützt haben. Wir wissen, dass das nicht selbstverständlich ist und sind umso glücklicher, dass wir so viele ehrenamtliche Betreuende bei uns in der Abteilung haben.
Jugendleitung TSG 1845 Heilbronn
Jugend mit XXL-Spieltag
Mit Spielen von allen neun Jugendmannschaften stand am Samstag der größte Jugendspieltag der Hinrunde an.
Los ging es um 11 Uhr in der Schuttrainhalle mit den ersten vier Heimspielen.
Unsere Mädchenmannschaft hatte nach ihrem Sieg am Freitagabend in Böckingen Neckar-Zaber zu Gast. In einem echten Krimi konnten sich Liwia und Feli mit je einem Einzelsieg und dem gewonnenen Doppel mit einem 3:2-Sieg belohnen und sind nun nach der Hälfte der Hinrunde Tabellenführer.
Unsere zweite U19 Mannschaft spielte gegen die Mannschaft aus Zaberfeld. Lediglich Yunus musste sich in seinem Einzel geschlagen geben. Aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewannen die Jungs mit 6:1 und springen damit auf den 3. Tabellenplatz.
Lange musste unsere erste U13 auf ihr erstes Saisonspiel warten. Aufgrund kurzfristiger Ausfälle sprang Valentino kurzfristig als 3. Mann ein und gab somit sein Debüt in der höchsten U13-Liga. Gegen Weinsberg sollte es einen echten Krimi geben. Ging das Doppel noch mit 11:9 im 5. Satz verloren, sollte es daraufhin ein stetiges Hin und Her geben. Highlight des Spiels war der Sieg von Philipp gegen den aktuellen Bezirksmeister der U12. In einem engen Spiel setzte sich Philipp mit 11:8 im 5. Satz durch. Am Ende stand ein Leistungsgerechtes 5:5-Unentschieden und ein guter Start in die Saison.
Unsere Jüngsten in der dritten U13 Mannschaft machten da weiter, wo sie in den ersten drei Spielen aufgehört hatten. Im vierten Spiel gelang ihnen der vierte 6:0-Sieg. Auch an diesem Samstag verloren die Jungs keinen Satz und stehen mit 8:0 Punkten, 24:0 Spielen und 72:2 Sätzen unangefochten an der Tabellenspitze!
Nach dem erfolgreichen Start der 11 Uhr Spiele ging es um 13:30 Uhr mit drei weiteren Heimspielen weiter.
Ebenfalls von den kurzfristigen Ausfällen betroffen spielten mit Valentino, Oscar und Jonathan gleich drei Jungs ihr zweites Spiel des Tages, wobei Oscar und Jonathan erstmals in der Bezirksklasse spielten. Dass die Entwicklung der Jungs aus Trainersicht hervorragend ist, zeigte sich auch in diesem Spiel. Mit 6:4 gewannen die Jungs gegen die Mannschaft aus Eisesheim, wobei Oscar und Jonathan gleich komplett abräumten und ihr Doppel sowie ihre beiden Einzel gewannen. Mit jetzt drei Siegen aus drei Spielen steht auch diese Mannschaft an der Tabellenspitzer ihrer Liga.
Ähnlich eng wie bei der zweiten U13 ging es bei der dritten U19-Mannschaft gegen Untergruppenbach zugange. Am Ende setzte sich die Mannschaft mit 6:4 durch. 22:13 Sätze und fast 50 gewonnene Punkte mehr zeigten einen verdienten Sieg. Mit 5:1 Punkten steht die Mannschaft aktuell auf Rang 2 der Tabelle.
Das letzte Heimspiel hatte unsere fünfte U19 Mannschaft gegen Ellhofen. Angeführt von Philipp und Feli, die ebenfalls ihr zweites Spiel des Tages machten verlor die Mannschaft keinen Satz und holte einen souveränen 6:0-Heimsieg. Mit ebenfalls 5:1 Punkten steht man analog der dritten Mannschaft auf dem zweiten Tabellenplatz.
Neben den sieben Heimspielen hatten die verbleibenden beiden Mannschaften Auswärtsspiele.
Für die erste U19 ging es nach Brackenheim für das Spiel gegen Neckar-Zaber. In einem engen Spiel musste die Mannschaft mit 4:6 ihre erste Niederlage der Saison einstecken. Nach gutem Start inklusive 3:0-Führung konnten die Jungs leider anschließend die Führung nicht ins Ziel bringen. Jetzt heißt es abhacken und im Training weiter Gas geben.
Unsere vierte U19 spielte bei Auenstein-Ilsfeld. Mit geschlossener Mannschaftsleistung gewannen die Jungs mit 6:1, wobei das einzig verlorene Spiel mit 11:9 im 5. Satz denkbar knapp war. Nach zwei Niederlagen zum Start können die Jungs jetzt ihren ersten Saisonsieg feiern und darauf weiter aufbauen.
Mit sieben Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage fällt das Gesamtfazit des XXL-Spieltages sehr positiv aus. Vielen Dank auch nochmal an die kurzfristig eingesprungenen Spieler in den U13-Mannschaften und an die diversen Kinder/Jugendlichen, die gleich in mehreren Mannschaften gespielt haben.
Ca. der Hälfte der Hinrunde ist nun für die meisten Mannschaften gespielt. Mit je drei Mannschaften auf Platz 1 und 2 läuft die Hinrunde aus Sicht der Jugendleitung bislang sehr erfreulich und zeigt, dass sich der Einsatz, die Motivation und der Spaß bei den Spielern auch in den Ergebnissen widerspiegelt.
Weiter so!
Erwachsene II gewinnt Spitzenspiel in Westgartshausen
Topspiel stand drauf – Topspiel war drin
Am Samstag ging es für unsere zweite Mannschaft zum längsten Auswärtsspiel nach Westgartshausen. Zugleich war es auch das Spiel der beiden letzten verbliebenen Mannschaften, die noch ohne Minuspunkt in der Tabelle standen.
Der Wichtigkeit des Spiels bewusst stellten beide Teams ihre beste Aufstellung der bisherigen Saison. Und was als enges Spiel prognostiziert wurde, sollte sich auch bewahrheiten.
Nachdem es nach den Doppel 2:1 für Westgartshausen stand (Marcel und Vladi gewannen ihr Doppel 1), ging es im vorderen Paarkreuz mit den ersten Krimi-Spielen los. Auf sehr hohem Niveau gewann Vladi sein Spiel gegen die Nummer 1 von Westgartshausen nach 2:1-Satzrückstand mit 11:4 im fünften Satz. Auf ähnlich hohem Niveau gewann Marcel parallel sein erstes Einzel mit 3:1 (alle vier Sätze wurden mit zwei Punkten Differenz gewonnen), sodass erstmals eine Führung für unsere Mannschaft auf der Anzeigetafel stand.
Im mittleren Paarkreuz hielt Robin zwei Sätze gegen die Nummer 3 des Gegners gut mit. Dennoch musste er sich am Ende 3:0 geschlagen geben. Zeitgleich brauchte Manu ein bisschen, um seinen gewohnten Rhythmus zu finden. Nach 2:0 Satzrückstand fand er ihn aber noch rechtzeitig, gewann die Sätze 3–5 und sorgte für die erneute Führung.
Im hinteren Paarkreuz sollte direkt das nächste Fünf-Satz-Spiel folgen: Nach stetigem Hin und Her musst sich Julien denkbar knapp mit 11:9 im fünften Satz geschlagen geben. Glücklicherweise konnte Patrick pünktlich zu diesem engen Spiel seine beste Saisonleistung abrufen und gewann sein erstes Spiel mit 3:0. Somit ging es mit einer 5:4-Führung in die zweite Einzelrunde.
Das vordere Paarkreuz machte genau da weiter, wo sie in der ersten Einzelrunde aufgehört hatte. In zwei hochklassigen Spielen konnte Marcel zunächst mit einem Fünf-Satz-Sieg die Führung auf 6:4 ausbauen, welche Vladi mit einem 3:0-Sieg zur 7:4-Führung weiter erhöhte.
Das Polster währte jedoch nur kurz. Im mittleren Paarkreuz konnten Manu und Robin zwar die Sätze sehr ausgeglichen gestalten, jedoch leider nur einen davon gewinnen, sodass aus dem 7:4 ein 7:6 wurde.
Patrick konnte jedoch seine Leistung im ersten Einzel fortsetzen: Nach zwei klaren Sätzen zur 2:0-Führung kam sein einziger Satzverlust des heutigen Tages. Da er den vierten Satz jedoch wieder deutlich für sich entscheiden konnte war mit der 8:6-Führung der Punktgewinn gesichert. Julien fand leider auch im zweiten Einzel nicht zu seiner gewohnten Sicherheit und musste sich nach drei engen Sätzen mit 3:0 geschlagen geben.
Somit musste das Abschlussdoppel entscheiden. Und hier vollendeten Marcel und Vladi ihren perfekten Spieltag. Nach verlorenem ersten Satz legten beide nochmal eine Schippe drauf, gewannen Satz 2–4 und sorgten für das vielumjubelte 9:7 und ihre gemeinsame 6:0-Bilanz des Tages!
Zu betonen gilt neben dem spielerisch hohen Niveau der Support der Mannschaftskollegen von außerhalb. Hatte man diesmal keine Auswärtsfans dabei, konnte man dennoch atmosphärisch gegen die Heimfans mithalten, was in einigen der Spiele für den positiven Ausgang gesorgt hat. Abgeschlossen wurden der Auswärtssieg und der Ausbau der Tabellenführung bei dem einen oder anderen Bier und einem gemeinsamen Abendessen.







