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Gemeinsam in Bewegung: Stadtmobil CarSharing ist neuer Partner der TSG Heilbronn

Wer regelmäßig im Hofwiesenzentrum der TSG in Heilbronn-Sontheim zu Gast ist, wurde sicherlich schon auf die neue Partnerschaft mit Stadtmobil aufmerksam. Seit Anfang April läuft ein Werbespot auf den neuen Infobildschirmen im Bewegungszentrum, der Medizinischen Trainingstherapie und dem Eingangsbereich der Sporthalle. Inzwischen ziert zudem auch ein großes Stadtmobil-Werbebanner am Parkplatz den Zaun bei der Elektro-Ladestation. Und wer am 18. April das letzte Heimspiel unseres Basketballteams der TSG Heilbronn REDS besucht hat, konnte sich vor der Halle am Stadtmobil-Stand im persönlichen Gespräch über das Thema Carsharing informieren.
Bisher hatte die Stadtmobil CarSharing GmbH & Co. KG ihre Fahrzeuge von der Zentrale in Karlsruhe aus betrieben und verwaltet. Im März 2026 haben die sportaffinen Karlsruher nun aufgrund stetig wachsender Nutzerzahlen und einer immer größer werdenden Flotte ihr Servicebüro in Heilbronn eröffnet. In der Karlstraße 7, direkt am Eingang der Fußgängerzone, steht das Stadtmobil-Team jeweils dienstags und freitags für Beratungen zur Verfügung.
Stadtmobil CarSharing bietet in Heilbronn 53 Fahrzeuge vom kleinen Stadtflitzer bis zum Transporter, die stunden-, tage- oder wochenweise an 32 Stationen gebucht werden können.
"Zur Steigerung unserer Bekanntheit hat an der TSG Heilbronn mit ihrer großen Reichweite kein Weg vorbeigeführt. Wir freuen uns über die starke Partnerschaft im sportlichen Herzen von Heilbronn", sagt Lara Vetter, Teamleiterin Marketing über die erfolgreich angelaufene Partnerschaft.
Auch TSG-Geschäftsführer Marcel Hetzer freut sich über die Kooperation: "Die TSG ist schon seit 2022 Station für ein E-Fahrzeug von Stadtmobil, das über die App gebucht und bei uns auf dem Parkplatz abgeholt werden kann. Jetzt gehen wir gemeinsam den nächsten Schritt und freuen uns auf eine gute und langfristige Partnerschaft."
Willkommen bei der TSG, liebes stadtmobil!
Foto: Lara Vetter und Moritz Schroeder von Stadtmobil (rechts) mit Ralf Scherlinzky und Marcel Hetzer von der TSG.
Medaillenregen beim 9. Backnanger Schwimmfest
Am 2. Mai 2026 war unsere Schwimmabteilung beim 9. Backnanger Schwimmfest im Wonnemar Backnang am Start. Die Wettkämpfe wurden auf einer 25‑Meter‑Kurzbahn mit sechs Bahnen ausgetragen, bei einer angenehmen Wassertemperatur von rund 26 Grad, die für ideale Wettkampfbedingungen sorgte.
Bereits um 9:00 Uhr morgens traf sich das Team gut gelaunt im oberen Bereich des Bades – der Treffpunkt war dank der TSG‑Heilbronn‑Fahne nicht zu übersehen. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto ging es geschlossen zum Einschwimmen. Dieses bot den Athletinnen und Athleten ausreichend Gelegenheit, sich mit Becken und Startblöcken vertraut zu machen und sich letzte wertvolle Hinweise von Trainern und Übungsleitern abzuholen.
Ein besonderer Dank gilt Bianca Dietrich, Natalja Zickler und André Elflein, die mit viel Überblick und Organisationstalent dafür sorgten, dass die Teilnehmenden rechtzeitig und entspannt ihre Starts erreichten.
Herzlichen Dank auch an Rainer Schmidt und Erika Obieglo die als Kampfrichter für die TSG Heilbronn im Einsatz waren.
Als sehr positiv empfunden wurde zudem die Möglichkeit, das Freizeitbecken jederzeit zum Ein‑ und Ausschwimmen nutzen zu können. Aufgrund der hohen Temperaturen im Badinneren bot die Liegewiese rund um das Wonnemar eine willkommene Gelegenheit, zwischen den Starts zu entspannen und sich etwas abzukühlen.
Sportlich präsentierte sich das Team in hervorragender Form: zahlreiche persönliche Bestzeiten sowie eine beachtliche Ausbeute an Medaillen unterstrichen einen rundum erfolgreichen Wettkampftag.
Ergebnisse nach Jahrgängen
Jahrgang 2018
Frida Eberhard: 50 m Brust 01:18,0; 50 m Freistil 01:19,0
Lina Elflein: 50 m Brust 01:09,7; 50 m Freistil 01:09,8; 50 m Rücken 01:10,3
Jahrgang 2017
Lara Gutwein: 50 m Freistil 01:48,8
Jahrgang 2016
Moritz Eberhard: 50 m Brust 00:57,6; 50 m Freistil 00:46,9; 50 m Rücken 00:55,1
Maya Elflein: 100 m Brust 01:54,0 (Gold); 100 m Lagen 01:51,0; 50 m Brust 00:50,7 (Gold); 50 m Schmetterling 00:54,1
Mila Gutwein: 50 m Brust 01:04,3; 50 m Freistil 01:04,9
Moritz Lipp: 100 m Rücken 01:48,0 (Silber); 50 m Freistil 00:45,7; 50 m Rücken 00:52,7
Maxim Sächerl: 50 m Brust 00:51,9 (Gold); 50 m Freistil 00:45,6; 50 m Rücken 00:53,5
Jahrgang 2015
Deniz Happold: 50 m Brust 00:58,5; 50 m Freistil 00:56,5
Jahrgang 2014
Alexandra Obieglo: 100 m Brust 01:52,0; 100 m Lagen 01:56,0 (Bronze); 50 m Freistil 00:45,7; 50 m Rücken 00:53,4
Jahrgang 2013
Dominik Fay: 50 m Brust 00:52,3 (Bronze); 50 m Freistil 00:41,4 (Silber)
Luzie Lipp: 50 m Brust 00:47,2; 50 m Freistil 00:37,7; 50 m Rücken 00:47,2 (Silber)
Jahrgang 2012
Felix Deibert: 100 m Lagen 01:50,0 (Gold); 50 m Brust 00:47,9 (Silber); 50 m Schmetterling 00:49,2 (Gold)
Friedel Pfeffer: 100 m Brust 01:44,0 (Silber); 100 m Freistil 01:39,0 (Gold); 50 m Brust 00:46,2 (Gold); 50 m Freistil 00:38,6 (Silber)
Jahrgang 2011
Florian Schmidt: 100 m Freistil 01:20,0 (Bronze); 100 m Lagen 01:29,0 (Silber); 50 m Brust 00:43,2 (Bronze); 50 m Freistil 00:31,9 (Bronze); 50 m Schmetterling 00:40,2 (Silber)
Frida Semper: 100 m Brust 01:35,0 (Silber); 50 m Brust 00:44,7; 50 m Freistil 00:34,4; 50 m Schmetterling 00:41,7 (Bronze)
Jahrgang 2010
Paul Nicolas Anatolij Scheib: 100 m Freistil 01:18,0 (Gold); 100 m Lagen 01:31,0; 100 m Rücken 01:30,0 (Gold); 50 m Freistil 00:32,4
Jahrgang 2009
Stephan Avetjan: 100 m Brust 01:29,0; 100 m Freistil 01:14,0 (Silber); 100 m Lagen 01:23,0 (Silber); 50 m Brust 00:40,8 (Bronze); 50 m Freistil 00:30,3; 50 m Schmetterling 00:39,0
Delegiertenversammlung: Erfreuliche Entwicklungen und eine zukunftsweisende Abstimmung

Über 100 Delegierte aus den 20 Abteilungen der TSG Heilbronn waren am Donnerstagabend in die Sporthalle des Hofwiesenzentrums gekommen, um sich über vergangene und künftige Aktivitäten des Vereins zu informieren und ein richtungsweisendes Projekt auf den Weg zu bringen.
Die 7.554 Mitglieder, die zum Stichtag 1. Januar 2026 an den Württembergischen Landessportbund gemeldet wurden, bedeuten nicht nur ein neues Rekordhoch, sondern auch eine Steigerung um 1.700 Mitglieder in den letzten drei Jahren. „Wir haben damit eine Steigerung von stolzen 30 Prozent erreicht. In der Vereinsgeschichte gab es noch nie einen größeren Mitgliederzuwachs innerhalb von drei Jahren“, berichtete Geschäftsführer Marcel Hetzer.
Besonders erfreulich ist, dass im Rahmen des Anstiegs viele Jugendliche neu in den Verein eingetreten sind. Der Anteil der Jugendlichen liegt mit 36 Prozent inzwischen weit über dem Durchschnitt der baden-württembergischen Vereine (30,45 Prozent) und ist gegenüber dem 1. Januar 2020 um acht Prozent angestiegen.
Turnen ist nach wie vor mit 806 Mitgliedern, davon über die Hälfte Jugendliche, die größte der 20 Abteilungen. Die höchsten Mitgliederzuwächse im letzten Jahr gab es im Tischtennis (36 neue Mitglieder), Hockey (28) und Budo (24). Beim Blick auf die Langzeit-Entwicklung stehen dagegen andere Abteilungen im Vordergrund, wie Marcel Hetzer weiß: „Seit Corona konnte unsere Box-Abteilung einen Zuwachs von 137 Prozent verzeichnen. Bei Volleyball waren es 79 und bei Badminton 76 Prozent.“
Auch der Bereich Fitness und Gesundheit erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit – trotz einer Umstellung von Leistungsinhalten und Preisstruktur zum Jahreswechsel. „Die meisten Nutzer des Bewegungszentrums und der Medizinischen Trainingstherapie haben akzeptiert, dass wir das Nutzungsverhältnis auf eine solidere vertragliche Grundlage gestellt haben und sie haben auch die Änderung der Leistungsinhalte und die Anpassung der Preise akzeptiert“, stellte der erste Vorsitzende Kurt Bauer fest. Die Mitglieder wüssten zu schätzen, dass die TSG die Ausstattung stets auf dem aktuellsten Stand halte, so Bauer.
Bei seinem Rückblick auf das Jahr 2025 aus Sicht der Abteilungen hob er vor allem den Bundesliga-Aufstieg der ersten Snooker-Mannschaft, das Heilbronner Hochsprung-Meeting, das 2025 erstmals Teil der globalen „What Gravity Tour“ war, sowie die Einweihung des zweiten Hockeyplatzes am Pfühl hervor.
Letztere machte mit rund 875.000 Euro auch den Großteil der Investitionen von 1.167.000 Euro aus, die der Verein 2025 unter anderem auch für Sportgeräte, die Modernisierung des Bewegungszentrums sowie Instandhaltungen tätigte. Für 2026 plant die TSG Heilbronn die Sanierung von Fassade, Dach und Photovoltaikanlage des Hofwiesenzentrums (800.000 Euro).
Aktuelle Themen, die das Team um Geschäftsführer Marcel Hetzer zur Zeit beschäftigen, sind das neu eingeführte Kinderschutzkonzept sowie die Digitalisierung, in deren Rahmen unter anderem auf die digitale Arbeitszeit- und Belegerfassung sowie auf eine neue Mitgliedersoftware umgestellt wurde.
Über ein weiteres zukunftsweisendes Thema stimmten die Delegierten im Rahmen der Versammlung ab: Sie votierten einstimmig dafür, dass sich die TSG Heilbronn für die Grundschul-Ganztagesbetreuung der Staufenbergschule in Heilbronn-Sontheim bewirbt. Ob die TSG auch tatsächlich den Zuschlag hierfür erhält, wird sich in den nächsten Wochen im Rahmen des Vergabeverfahrens herausstellen.
Einstimmig wurde nach 25 Jahren auch der erste Vorsitzende Kurt Bauer für eine weitere Wahlperiode in seinem Amt bestätigt – ebenso wie Armin Stähler als Präsidiumsmitglied Recht, sowie die Vorstandsmitglieder Elli Husar (Schriftführerin), Dr. Albrecht Merkt (Vorstandsbeirat) und Sarah Kreiser (Referentin für Jugend).
Für ihre besonderen Verdienste geehrt wurden Christa Noller mit der Verdienstnadel in Gold in Sonderausführung. Günter Kieß, Dieter Hesser, Daniel Friedrich und Bernd Knobloch wurden mit der Verdienstnadel in Gold ausgezeichnet.
Wienold gewinnt 4. German Grand Prix 2025/2026

Richard Wienold hat den vorletzten German Grand Prix der laufenden Saison gewonnen. Im heimischen Billardzentrum der TSG Heilbronn konnte er sich im Finale gegen Ex-Profi Lukas Kleckers durchsetzen.
Damit belohnte er sich für eine souveräne Turnierleistung einschließlich des höchsten Breaks aller Teilnehmer mit 104, das er in der Gruppenphase erzielte.
Nach einem 4:1 im Achtelfinale gegen den Bulgaren Maksim Kostov und einem 4:0 im Viertelfinale gegen seinen Nationalmannschaftskameraden Fabian Haken folgte ein weiteres 4:1 gegen den Rüsselsheimer Sven-Goran Maier.
Im Finale lag er gegen einen überzeugend aufspielenden Kleckers zunächst 0:2 zurück, konnte jedoch zum 2:2 ausgleichen. Nach erneutem Rückstand und Ausgleich sicherte er sich dann im Decider mit einem 87iger Break den 4:3-Finalsieg.
Mit Soner Sari schaffte es ein weiterer Heilbronner ins Halbfinale, wo er Kleckers mit 2:4 unterlag.
Mit seinem Turniersieg hat sich Wienold vor dem letzten German Grand Prix der Saison in Wunstorf auf Platz 1 der Grand Prix Rangliste gesetzt.
Jubiläumswanderung der Schwimmabteilung
Gemeinsam unterwegs bei bestem Frühlingswetter
Am Sonntag, den 26. April 2026, lud die Schwimmabteilung der TSG Heilbronn im Rahmen des 100‑jährigen Jubiläums zu einer gemeinsamen Wanderung ein – und zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung. Insgesamt 68 Wanderfreudige, darunter Vereinsmitglieder, deren Familien sowie Freundinnen und Freunde der Abteilung, machten sich auf den Weg. Die Altersspanne reichte dabei von ganz jungen Teilnehmern bis hin zu Aktiven im Alter von über 80 Jahren – ein schönes Zeichen für die generationsübergreifende Gemeinschaft innerhalb unserer Abteilung.
Treffpunkt war um 11 Uhr an der Bushaltestelle am Jägerhaus. Von dort startete die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen auf den Heilbronner Walderlebnispfad. Während der Wanderung bildeten sich immer wieder neue Konstellationen: Mal ging man zu zweit oder dritt, mal in größeren Gruppen, die sich unterwegs ganz selbstverständlich neu zusammensetzten. So ergaben sich viele lebhafte Gespräche, neue Bekanntschaften und der ein oder andere Austausch, für den im regulären Trainingsbetrieb oft zu wenig Zeit bleibt.
Nach der Rückkehr kehrte ein großer Teil der Wandergruppe noch im Biergarten des Jägerhauses ein. Bei kühlen Getränken und gutem Essen wurde der Tag in entspannter Atmosphäre gemeinsam ausklingen gelassen. Rückblickend war es eine rundum gelungene, sehr harmonische Veranstaltung, die vielen Teilnehmenden sicherlich lange in positiver Erinnerung bleiben wird.
Hart erkämpfter Klassenerhalt! Wenn dem Spielbericht die Superlative ausgehen
Wer die Spielberichte dieser Saison aufmerksam verfolgt hat, wird feststellen: Wir sind in den vergangenen Wochen etwas inflationär mit Wörtern wie „Nervenkrimi“, „Herzschlagfinale“ oder „Dramatik“ umgegangen. Das rächt sich nun. Denn pünktlich zum entscheidenden Auswärtsspiel in Neckar-Zaber sind uns schlichtweg die Steigerungsformen ausgegangen – und das ausgerechnet an dem Abend, an dem wir sie am dringendsten gebraucht hätten. Denn während an den Tischen ein exzellentes Ballgefühl über Sieg und Niederlage entschied, war eine äußerst belastbare Herz-Kreislauf-Funktion auf Seiten der Zuschauer von mindestens genauso großer Bedeutung. Mit einem hochgradig pulstreibenden 6:4-Auswärtssieg hat die TSG 1845 Heilbronn das Abstiegsgespenst endgültig entzabert und sich den Verbleib in der Verbandsoberliga aus eigener Kraft gesichert.
Störgeräusche aus der Ferne
Ein gewisser Grundpuls war bei den Heilbronner Akteuren bereits vor dem ersten Aufschlag garantiert. Aus Tuttlingen sickerte durch, dass die dortigen Gastgeber gegen Altshausen in einer historisch starken Besetzung aufliefen. Das roch verdächtig danach, dass wir uns auf fremde Schützenhilfe besser nicht verlassen sollten. Tuttlingen gewann erwartungsgemäß deutlich mit 9:1. Da die TSG parallel jedoch den Entschluss fasste, ihr sportliches Schicksal lieber selbst in die Hand zu nehmen, verkam dieses Ergebnis am Ende zur bloßen Randnotiz für die Tabellen-Statistiker.
Familiärer Schlagabtausch an den Platten
Nach einem salomonischen 1:1 in den Doppeln – Jakub und Lukas Boruvka brauchten hier bereits das volle Fünf-Satz-Programm, um sich mit 12:10 den ersten Arbeitssieg zu sichern – stand das vordere Paarkreuz ganz im Zeichen der Familienzusammenführung. Die Boruvka-Brüder trafen auf Daniel und Oliver Herbrik.
Beide Einzel drohten zunächst zugunsten der Gastgeber zu kippen. Doch statt eines frühen 1:3-Rückstands präsentierten Jakub und Lukas eine bemerkenswerte Resilienz und drehten ihre Matches jeweils nervenstark im entscheidenden fünften Durchgang. Ein 3:1-Zwischenstand, der den Heilbronner Ruhepuls vorübergehend wieder in messbare Bereiche senkte.
Von scheinbar sicheren Führungen und kalten Duschen
Diese komfortable Ausgangslage erwies sich jedoch als trügerisch. Marcel Seimen schien es eilig zu haben und erspielte sich eine flotte 2:0-Satzführung. Dann jedoch bewies sein Gegner Yves Hollenbenders unerwartete Comeback-Qualitäten und entriss ihm das Match noch mit 3:2. Da Adrian Rybinski am Nebentisch parallel nicht recht in seinen Rhythmus fand und mit 1:3 das Nachsehen hatte, war der schöne Vorsprung dahin. Mit einem 3:3 ging es in die Pause – ein atmosphärischer Dämpfer. Wer in diesem Moment emotional nah am Neckar gebaut war, brauchte starke Nerven.
Auch der zweite Durchgang lieferte wenig Stoff für Erholungssuchende. Die Boruvka-Brüder setzten ihr Abonnement auf den fünften Satz nahtlos fort. Diesmal teilte man sich die Punkte brüderlich: Jakub entschied seinen Krimi für sich, während Lukas nach 2:1-Führung am Ende dem Gegner gratulierte. Unterm Strich sicherte die TSG aus diesem hochgradig anspruchsvollen „Bruder-Duell“ drei wichtige Zähler – ein Ertrag, der bei der extremen Enge der Sätze mit etwas weniger Fortune auch ganz anders hätte aussehen können.
Die Eigengewächse übernehmen die Beweislast
Beim Stand von 4:4 lag die Verantwortung nun bei unseren Eigengewächsen im unteren Paarkreuz. Adrian Rybinski zeigte sich erfreulich unbeeindruckt von der Dramatik des Abends, verzichtete zur Abwechslung auf einen fünften Satz und tütete ein souveränes 3:0 ein. Damit war der viel zitierte Deckel drauf: Das rettende Unentschieden und der Klassenerhalt waren rechnerisch endgültig gesichert.
Befreit vom tabellarischen Ballast wollte Marcel Seimen im letzten Einzel der Saison dann doch noch einmal das volle Programm auskosten. Gegen Roman Bleck ging es standesgemäß über die volle Distanz, ehe Seimen mit einem 11:8 im Entscheidungssatz den Schlusspunkt zum 6:4-Auswärtssieg in den Spielberichtsbogen stempelte.
Alles was zählt
Dass in dieser wilden Atmosphäre niemand den Überblick verlor, lag nicht zuletzt an unserem mitgereisten Anhang. Ein besonderer Dank gilt Timo für seinen unermüdlichen Einsatz am Zählgerät, wo er leiden-schaftlich jeden Punkt souverän zählte. Worauf er anschließend allerdings nicht mehr zählen konnte, war sein Auto. Als der Wagen auf dem Parkplatz streikte, schob das komplette Team kurzerhand an. Die Boruvkas übernahmen das Steuer und koordinierten einen fachmännischen Rollstart– laut eigener Aussage in Tschechien ohnehin absolute Tagesroutine.
Versöhnlicher Ausklang am Zapfhahn
Im Anschluss zeigte sich der TTC Neckar-Zaber als hervorragender Gastgeber. Die sportliche Rivalität an der Platte wich einer überaus geselligen Atmosphäre. Gemeinsam mit den Gastgebern stieß das Team bei frisch gezapftem Bier auf den Saisonabschluss an. Dank exzellenter Grill-Spezialitäten ließ sich das strapazierte Nervenkostüm auch kulinarisch wieder hervorragend beruhigen – ein wunderbar kameradschaftlicher Ausklang, der einmal mehr bewies, dass ein kühles Helles nach einem Fünf-Satz-Krimi einfach noch ein bisschen besser schmeckt.
Nominierung und Spätzle
Mannschaftsführer Andreas Bieg bilanzierte nach dem finalen Handschlag eine extrem anspruchsvolle, aber letztlich sehr versöhnliche Saison, an deren Endergebnis es nun wirklich absolut nichts zu meckarn gibt. Ein geradezu zaberhafter Abschluss für die TSG! Er fügte mit einem dicken Augenzwinkern hinzu, dass er sich „über eine Nominierung zur Wahl der Mannschaft des Jahres 2026 sehr freuen würde".
Nun verabschieden wir uns erstmal in die Sommerpause. Der sportliche Ehrgeiz wird dabei allerdings nur dezent verlagert: Beim anstehenden Spätzlebrett-Turnier wird sich zeitnah zeigen, wer die feine Handgelenksarbeit vom teuren Carbon-Holz am elegantesten auf schwäbisches Kücheninventar übertragen kann.
Neue Infobildschirme im Hofwiesenzentrum
Seit Anfang April informieren vier neue digitale Bildschirme im Hofwiesenzentrum unsere Besucherinnen und Besucher über aktuelle Geschehnisse aus dem Verein.
Wann finden Veranstaltungen unserer Abteilungen statt?
Wo werden Ehrenamtliche oder Übungsleiter gesucht?
Welche Kurse starten demnächst?
Informationen wie diese laufen in einer Dauerschleife und erreichen die Mitglieder im Bewegungszentrum (BWZ), in der Medizinischen Trainingstherapie (MTT) sowie die Eltern, die im Wartebereich der Sporthalle auf ihre Kinder warten. Das Feedback – insbesondere von den Trainierenden im BWZ – ist bislang durchweg positiv.
Auch die ersten Unternehmen sind auf die neue Präsentationsfläche aufmerksam geworden, denn die Screens bieten eine moderne und gut sichtbare Möglichkeit, Werbebotschaften direkt und ohne Streuverluste zu platzieren.
Die Kombination aus Vereinsinformationen und Partner‑Videospots wird auf den vier Bildschirmen zusammen täglich über 400‑mal ausgespielt und erzielt dabei rund 3.000 Blickkontakte pro Tag. Eine Reichweite, die es in dieser Form sonst nur selten bei Vereinen in der Region gibt.
Ansprechpartner für alles rund um die Bildschirme ist Ralf Scherlinzky. Er freut sich auf Anfragen an ralf@tsg-heilbronn.de
Girlsday - Hockey einfach mal ausprobieren

Hockey entdecken, ausprobieren und gemeinsam erleben - am 18. April 2026 lädt der Hockeyclub TSG Heilbronn alle sportbegeisterten Mädchen im Alter von 4 bis 14 Jahren zum Girlsday, powered by Bechtle Stiftung, ein. Von 10:00 bis 13:00 Uhr haben Kinder und Jugendlichen die Gelegenheit, die Sportart Feldhockey zu entdecken und selbst den Schläger in die Hand zu nehmen.
Unter dem Motto „We are Hockey Girls“ können Eltern und Kinder beim Hockey-Parcours ihr Geschick testen, während erfahrene Spielerinnen, Trainerinnen und Trainer ihnen spielerisch die Hockeygrundlagen vermitteln. Wer Lust hat, kann sich am Infostand Hockeyinfos, an der Kreativstation basteln und malen oder sich am Cateringstand eine kleine Stärkung holen.
„Wir möchten Kinder für Hockey begeistern und zeigen, wie viel Spaß dieser Sport gerade Mädchen macht. Feldhockey verbindet Technik, Schnelligkeit und Teamgeist und genau das können schon Kinder ab 4 Jahren bei uns hautnah erleben“, sagt Thomas Max Walter, Cheftrainer weiblich des TSG Heilbronn.
Schläger und Bälle stellt der Verein zur Verfügung, mitgebracht werden sollten lediglich sportliche Kleidung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen und mitmachen.
Hegnach dem Spiel ist vor DEM Spiel: Es fehlt noch ein Punkt zum sicheren Klassenerhalt
Der große Heimspieltag am vergangenen Samstag in der Schuttrainhalle war für die TSG-Familie ein rundum gelungenes Ereignis. In einer entspannten und ausgelassenen Atmosphäre kamen zahlreiche Mitglieder und Freunde zusammen, um die verschiedenen Begegnungen zu verfolgen und den Tag gemeinsam bei Grillwurst und Getränken zu genießen. Unter die Zuschauer mischte sich auch der 1. Vorsitzende des Gesamtvereins, Kurt Bauer, was die Bedeutung dieses Spieltags für den ganzen Verein unterstrich. Sportlich setzte unsere 1. Herrenmannschaft (Mannschaft des Jahres 2025) mit einem 7:3-Sieg gegen den TTC Hegnach das Glanzlicht und machte einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt.
Dabei war die Partie an Spannung kaum zu überbieten. Der sportliche Auftakt verlief zunächst etwas verhaltener als noch im Hinspiel gegen Hegnach, in dem man sogar mit einer optimalen 2:0-Führung aus den Doppeln gestartet war. Dieses Mal stand es nach den Eingangsdoppeln 1:1 – während Jakub und Lukas Boruvka ihr Spiel souverän mit 3:0 gewannen, mussten Adrian Rybinski und Marcel Seimen den Gästen zum 0:3 gratulieren.
Im ersten Einzeldurchgang folgte zunächst ein herber Rückschlag. Unsere beiden Top-Spieler Jakub und Lukas Boruvka lieferten sich hochdramatische Duelle über die volle Distanz, mussten sich am Ende aber beide jeweils hauchdünn im fünften Satz geschlagen geben. Besonders knapp verlief die Partie von Lukas Boruvka, der den Entscheidungssatz mit 10:12 verlor. Damit geriet die TSG mit 1:3 in Rückstand.
Nervenstärke im unteren Paarkreuz
Mit diesem Rückstand im Rücken lag der Druck nun auf unseren lokalen Eigengewächsen Adrian Rybinski und Marcel Seimen. Die beiden zeigten jedoch Nerven wie Drahtseile und schafften es, das Blatt für Heilbronn wieder zu wenden. In zwei packenden Fünf-Satz-Krimis bewiesen sie unglaublichen Kampfgeist:
- Adrian Rybinski behielt gegen Nicolai Kutschera mit 11:5 im entscheidenden Durchgang die Oberhand.
- Marcel Seimen sicherte nach einem dramatischen Spielverlauf mit 11:9 im fünften Satz gegen Sahin Yildiz den so wichtigen 3:3-Ausgleich.
Dieser Kraftakt gab der gesamten Mannschaft sichtlich Auftrieb. Im zweiten Durchgang ließen die Heilbronner nichts mehr anbrennen. Jakub und Lukas Boruvka rehabilitierten sich für ihre knappen Auftaktniederlagen mit jeweils 3:1-Siegen. Den Schlusspunkt unter den verdienten 7:3-Erfolg setzten schließlich erneut Rybinski (3:0) und Seimen (3:1) mit ihren jeweils zweiten Einzelsiegen des Abends.
Ausblick: Ein Punkt fehlt noch zum sicheren Nicht-Abstieg
Trotz des Sieges ist der Klassenerhalt mathematisch noch nicht ganz perfekt. Die TSG festigt mit nun 17:21 Punkten den 7. Tabellenplatz. Wie bereits im Vorfeld analysiert, benötigt die Mannschaft aus dem letzten Saisonspiel noch mindestens einen Punkt, um den sicheren Verbleib in der Verbandsoberliga ohne fremde Schützenhilfe zu garantieren.
Das große Saisonfinale findet am kommenden Samstag, den 18.04. beim TTC Neckar-Zaber statt. Das Team freut sich außerordentlich über jeden Fan, der die Mannschaft auswärts unterstützt, um gemeinsam den letzten entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt zu gehen!





