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Alle News der TSG Heilbronn
86:67 gegen Freiburg - dritter Sieg in Folge

Die Basketballer der TSG Heilbronn REDS haben ihr Heimspiel in der Regionalliga Baden-Württemberg souverän für sich entschieden. In der Mörike-Halle in Heilbronn setzte sich die Mannschaft mit 86:67 gegen den USC Freiburg durch und bestätigte damit ihre starke Form.
Nach drei Siegen in Folge ist das Team von Trainer Goran Mijic in der Tabelle inzwischen auf Rang 5 geklettert. Der Rückstand auf Platz 2 beträgt nur zwei Punkte, der Vorsprung auf den ersten Absteiger-Platz 11 jedoch ebenfalls nur zwei Zähler.
TSG-Schwimmer glänzen mit 18 Medaillen bei Bezirksmeisterschaften in Stuttgart
Bezirksmeisterschaften Mittlerer Neckar & Ostwürttemberg in Stuttgart
Stuttgart. Erfolgreich präsentierte sich die Schwimmmannschaft der TSG bei den Bezirksmeisterschaften der Jahrgänge 2012 und älter im Bezirk Mittlerer Neckar & Ostwürttemberg, die vom 31. Januar bis 1. Februar 2026 im Sportbad Neckarpark ausgetragen wurden. Auf der 25-Meter-Bahn zeigten die TSG-Athletinnen und -Athleten starke Leistungen und erreichten 18 Medaillen bei insgesamt 31 Starts.
Begleitet wurde das Team von Bianca Dietrich, der für ihre engagierte Betreuung und Unterstützung an beiden Wettkampftagen ein besonderer Dank gilt.
Hervorragende Leistungen der TSG-Athleten
Anna Speck (2010) erzielte drei Medaillen, darunter Gold über 100 m Freistil.
Deniz Kaplan (2010) überzeugte insbesondere auf den Schmetterlingsstrecken und sicherte sich Gold über 100 m Schmetterling sowie zwei Silber- und eine Bronzemedaille.
Felix Deibert (2012) erreichte Bronze über 100 m Brust.
Florian Schmidt (2011) schwamm zu Gold über 200 m Lagen und belegte zweimal Rang zwei.
Frida Semper (2011) holte Bronze über 50 m Schmetterling.
Friedel Pfeffer (2012) freute sich über Silber über 100 m Brust.
Stephan Avetjan (2009) war mit fünf Medaillen einer der erfolgreichsten TSG-Starter. Er gewann Gold über 50 m Rücken und 50 m Brust sowie drei Silbermedaillen.
Mit diesen starken Ergebnissen unterstreicht die TSG ihre gute Form und blickt motiviert auf die kommenden Wettkämpfe der Saison.
3. Turnier der Saturday-Night-Serie geht an Elhabti

Das dritte Turnier der Saturday-Night-Snooker-Session war wieder hervorragend besucht. Insgesamt 22 Spieler fanden sich im Billardzentrum am Pfühlpark ein und kämpften um das Preisgeld und die Punkte für die Gesamtrangliste.
Um 0:34 Uhr stand der Sieger fest. Amine Elhabti konnte sich nach einer starken Turnierleistung (Breaks von 61, 53, 52 und 49) im Finale gegen Engin Dogan durchsetzen.
Das kleine Finale und damit Platz drei ging an Kadir Anil, der gegen Nizar El Alami siegreich war.
Bereichert wurde das Turnier einmal mehr durch Matthias Breusch (Foto), der für Eurosport von den Profiturnieren der World Snooker Tour berichtet und als regelmäßiger Gast in Heilbronn gern gesehen ist.
Erfolge beim SUN-RISE Meeting in Neckarsulm
Erfolge für unsere jungen Schwimmerinnen und Schwimmer beim SUN-RISE Meeting der Sport-Union Neckarsulm im AQUAtoll-Sportbad.
Maya Elflein (Jahrgang 2016) holte mit einer Zeit von 01:54,41 Sekunden Bronze über 100 m Brust.
Auch Nick Tochtermann (Jahrgang 2002) belegte mit 06:07,64 Minuten Platz 2 über 400 m Lagen. Damit qualifizierte er sich für 400 m Lagen als auch über 400 m Freistil für die Deutschen Masters Meisterschaften der langen Strecken.
Hockey-Schnupperwochen haben begonnen

Die Hockeyabteilung der TSG Heilbronn lädt alle Kinder im Alter von vier bis elf Jahren herzlich zu den "Hockey-Schnupperwochen" ein. Vom 8. Januar bis 28. Februar haben Mädchen und Jungen die Möglichkeit, den Hockeysport kostenfrei und unverbindlich auszuprobieren.
Spielerisch Hockey entdecken
Während dieser Zeit, lernen die Kinder die Grundlagen des Hallenhockeys kennen: Passen, dribbeln, schießen und erste kleine Spielzüge. Wir legen großen Wert auf eine spielerische Heranführung an diese Inhalte. Für das Schnuppertraining benötigen die Kinder lediglich Hallenschuhe, Sportkleidung und eine Trinkflasche. Hockeyschläger, sowie Bälle werden von uns zur Verfügung gestellt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, ideale Voraussetzungen für jeden Anfänger.
Anmeldung
Interessenten können sich per E-Mail unter office@hockeyclub-heilbronn.de anmelden.
Nach der Anmeldung erhalten die Eltern detaillierte Informationen zu Trainingszeiten, Hallenstandtort und Ansprechpersonen.
TSG Heilbronn beim SUN‑RISE Meeting in Neckarsulm
Gelungener Start ins Wettkampfjahr 2026
Am 24. und 25. Januar 2026 waren Schwimmerinnen und Schwimmer der TSG Heilbronn beim SUN‑RISE Meeting der Sport Union Neckarsulm e. V. – Schwimmen am Start. Austragungsort war das AQUAtoll Sportbad in Neckarsulm, wo auf acht Bahnen im 50‑Meter‑Becken unter optimalen Bedingungen geschwommen wurde. Mit 27 °C Wassertemperatur und elektronischer Zeitnahme fanden die Athletinnen und Athleten beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wettkampf vor.
Nachwuchs sammelt wertvolle Wettkampferfahrung
Im ersten Wettkampfabschnitt gingen die Jahrgänge 2013 bis 2018 an den Start – und damit der Nachwuchs der TSG Heilbronn. Bereits um 8:00 Uhr morgens traf sich das Team zum gemeinsamen Einschwimmen. Ein Novum war dabei die neue Beach‑Flag mit TSG‑Logo, die als zentraler Treffpunkt diente und im Bad nicht zu übersehen war.
Für die TSG Heilbronn starteten Charlotte Krämer (2013), Alexandra Obieglo (2014), Luca Schilpp (2014), Darina Borisov (2015) und Maya Elflein (2016). Für die meisten von ihnen war es der erste überregionale Wettkampf, weshalb nicht Medaillen, sondern das Sammeln von Erfahrungen, das Überwinden von Nervosität und das gemeinsame Erleben im Vordergrund standen.
Insgesamt absolvierte das junge Team zwölf Starts. Trotz einzelner frustrierender Momente und auch der ein oder anderen Träne überwog am Ende der Stolz: Bis auf eine Ausnahme wurden alle Strecken mit neuen persönlichen Bestzeiten beendet – ein großartiger Erfolg und ein deutliches Zeichen für die kontinuierliche Trainingsarbeit.
Die teilweise langen Pausen zwischen den Starts wurden sinnvoll genutzt. Kartenspiele, gemeinsames Essen und vor allem das lautstarke Anfeuern der Teamkameradinnen und Teamkameraden sorgten für eine durchgehend positive Stimmung. Über den Wettkampf hinweg wuchs die Mannschaft nicht nur sportlich, sondern auch menschlich weiter zusammen – der Teamgeist war deutlich spürbar.
Ein besonderes Highlight setzte zum Abschluss des ersten Abschnitts Maya Elflein. Über 100 m Brust sicherte sie sich in einer Zeit von 1:54,41 Minuten die Bronzemedaille und krönte damit den gelungenen Wettkampftag des Nachwuchses.
Starke Leistungen der älteren Jahrgänge
In den Jahrgängen 2012 und älter vertraten Florian Schmidt (2011), Paul Nicolas Anatolij Scheib (2010), Stephan Avetjan (2009), Nick Tochtermann (2002) und Talia Tochtermann (2000) die TSG Heilbronn. Insgesamt gingen sie 13 Mal an den Start und konnten ebenfalls zahlreiche persönliche Bestzeiten verbuchen.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Nick Tochtermann, der über 400 m Lagen in 6:07,64 Minuten den zweiten Platz belegte. Mit dieser Zeit erreichte er zudem die Qualifikation für die Deutschen Masters‑Meisterschaften der langen Strecken über 400 m Lagen und 400 m Freistil – ein beachtlicher Erfolg.
Dank an Betreuer und Kampfrichter
Ein großer Dank gilt André Elflein und Bianca Dietrich, die die Teams vor Ort betreuten und unterstützten. Ebenso bedanken wir uns bei Petra Matzke, Erika Obieglo, Roland Schmidt und Andrey Obenauer, die als Kampfrichterinnen und Kampfrichter für die TSG Heilbronn im Einsatz waren und damit einen wichtigen Beitrag zum reibungslosen Ablauf des Wettkampfs leisteten.
Das SUN‑RISE Meeting in Neckarsulm war für die TSG Heilbronn insgesamt ein rundum gelungener Auftakt ins Wettkampfjahr 2026 – geprägt von sportlichen Erfolgen, neuen Erfahrungen, starkem Teamgeist und viel Motivation für die kommenden Wettkämpfe.
L-TV zu Gast beim Snooker

Viel mediale Aufmerksamkeit hat unser Snooker-Bundesligateam rund um das Heimspiel gegen den Deutschen Meister SC Mayen-Koblenz bekommen.
Sowohl im Vorfeld als auch am Spieltag selbst war Konrad von Finckh vom Regionalsender L-TV in der Snooker Arena am Pfühl zu Gast, um Heilbronns einzigen Bundesligisten vorzustellen.
Gemeinsam mit TSG-Teamcaptain Richard Wienold, einem der weltbesten Snooker-Amateurspieler, stellt L-TV im Fernsehbeitrag vom 16. Januar 2026 den Snooker-Sport im Allgemeinen sowie bei der TSG im Besonderen vor.
Im zweiten Beitrag vom 20. Januar 2026 liegt der Fokus auf dem Gegner aus Koblenz-Mayen, der u.a. mit der irischen Nummer 42 der Profi-Weltrangliste, Aaron Hill, angereist war. Richard Wienold erklärt, weshalb die TSG trotz der deutlichen 1:7-Niederlage optimistisch bleibt.
L-TV ist über Kabel und Satellit frei empfangbar unter berichtet an Wochentagen täglich sowohl im Fernsehen als auch online unter https://www.l-tv.de/ über aktuelle News aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie aus Hohenlohe und Main-Tauber.
SNOOKER: Bundesligateam mit zwei Niederlagen

Das Team der TSG hat in der 1. Snooker-Bundesliga beide Partien gegen den amtierenden Meister 1. SC Mayen-Koblenz verloren. Sowohl das Auswärtsspiel am Samstag in Vallendar, als auch die Heimpartie im Billardzentrum am Pfühlpark gingen gegen den aktuellen Tabellenführer jeweils deutlich mit 1:7 verloren.
Geschuldet war dies vor allem der Tatsache, dass die Rheinland-Pfälzer, die als Serienmeister in den letzten drei Spielzeiten den Titel holen konnten, vor dieser Serie zweimal das Nachsehen hatten, als der Meistertitel jeweils an die TSG ging.
Deshalb war man gewarnt und stellte für die beiden Spiele gegen die Heilbronner das bestmögliche Team an die Platte.
Mit dem irischen Snooker-Profi Aaron Hill, aktuelle Nr. 42 der Weltrangliste, dem Engländer Patrick Whelan, Ex-Profi Simon Lichtenberg und dem deutschen Meister 2021 Alexander Widau wollte man dem Wiederaufsteiger aus der Käthchenstadt keine Chance lassen.
Da die TSG auf ihre beiden Profis Alexander Ursenbacher und Florian Nüßle verzichten musste, waren die Vorzeichen so eindeutig, wie die letztlich erspielten Ergebnisse. In Vallendar konnte lediglich Thomas Moser einen überraschenden Sieg gegen Widau feiern. Und am Folgetag war es nur dem Ukrainer Denys Khmelevskyi (Foto) vergönnt ein Match für Heilbronn zu gewinnen, allerdings ausgerechnet gegen Hill, der am Wochenende insgesamt vier Century-Breaks erzielen und seine Weltklasse unter Beweis stellen konnte.
Die Ernüchterung war jedoch nur von kurzer Dauer. Die TSG steht nach wie vor auf Platz drei der Tabelle, den es bis zum Saisonende zu verteidigen gilt.
Für die kommende Saison will und wird man sich besser aufstellen, um dem Branchenprimus Paroli bieten und um den Titel mitspielen zu können.
Zu den Ergebnissen geht es hier.
Foto: Thomas Kircher / SPORTHEILBRONN
Raclette ohne "Racket": Ein Vereinsmeister-Titel mit Geschmäckle
Heilbronn, 10. Januar 2026 – Um 9:45 Uhr starteten am vergangenen Samstag die Vereinsmeisterschaften der TSG Heilbronn. 37 Teilnehmende sorgten für eine volle Halle und eine großartige Atmosphäre, die auch noch bis nach dem Abbau um 20:00 Uhr bei Siegerehrung und Pizza anhielt. Es war ein Turnier voller Geselligkeit, das im Ergebnis überwiegend den Erwartungen entsprach, aber auch Raum für Überraschungen und beste Unterhaltung bot.
Die Gruppenphase und die Dominanz der Gesetzten
Um allen Spielstärken gerecht zu werden, wurde im Einzel zunächst in 9 Gruppen (A bis I) gespielt, wobei die Gruppenköpfe basierend auf den TTR-Werten gesetzt wurden („Snake-System“) Im Verlauf der Gruppenphase setzten sich alle neun Favouriten als Sieger durch.
Für das Unterhaltungs-Highlight sorgte das Familienduell in Gruppe B: Christian Klosek traf auf seinen Sohn, den späteren Halbfinalisten Adrian Rybinski. Die beiden Teilzeit-Entertainer machten aus ihrem Match eine kleine Show-Einlage, bei der der Spaß sichtlich im Vordergrund stand. Dass das Spiel über die volle Distanz von fünf Sätzen ging, passte perfekt zur Dramaturgie – am Ende setzte sich der Junior denkbar knapp im fünften Satz durch.
Erste Überraschungen im Achtelfinale
Enger wurde es dann in der Hauptrunde. Besonders knapp war es, als Robin Gligorov im Viertelfinale Andreas Bieg an den Rand einer Niederlage brachte. Erst im fünften Satz konnte Andreas den Sack zumachen und den Einzug ins Halbfinale sichern.
Auch Saumya Jain schnupperte an der Überraschung: Er führte gegen Patrick Jansohn bereits mit 2:1 Sätzen, bevor Patrick das Ruder noch herumreißen und im Entscheidungssatz gewinnen konnte.
Den längsten Satz des Tages lieferten sich allerdings Michael Heim und Daniel Seiter, wo die Entscheidung in einem Durchgang erst beim Stand von 19:17 fiel. Der Endstand von 3:2 zu Gunsten von Michael war eine der Überraschungen in der Endrunde.
Die Sensation mit dem fremden Racket
Schon im Vorfeld brodelte die Gerüchteküche: Jakub Boruvka, unser absoluter Spitzenspieler (TTR 2031), hatte sein Kommen angekündigt. Für viele Vereinsmitglieder war allein die Aussicht, einmal gegen diesen Ausnahmespieler antreten zu dürfen, Motivation genug. Doch die eigentliche Sensation ereignete sich vor dem ersten Aufschlag. Jakub, der eine Anreise aus Tschechien von über 500 Kilometern auf sich genommen hatte, stand plötzlich ohne das Wichtigste da: Er hatte seinen Schläger (engl. Racket) vergessen!
Mit einem geliehenen „Butterfly Gergely“-Holz musste er improvisieren – Was als Handicap begann, entwickelte sich zur Liebesgeschichte: Jakub kam mit dem Leihschläger so gut zurecht, dass er nun ernsthaft überlegt, dauerhaft auf dieses Material umzusteigen.
Er marschierte bis zum Finale ohne einen einzigen Satzverlust. Erst im Endspiel gelang es Marcel Seimen, ihm den ersten Satz abzunehmen. Am Ende gewann Jakub mit 3:1 und sicherte sich den Titel und erhielt den äußerst begehrten Hauptpreis: ein Raclette!!
Jakubs Triumph darf man getrost als einen „Sieg mit Geschmäckle“ bezeichnen – wenngleich in der wohl genussvollsten Interpretation des Wortes. Dass ausgerechnet der Akteur, der ohne eigenes Racket anreiste, schlussendlich mit einem Raclette abreiste, offenbart eine wunderbare Ironie des Schicksals. Dieser Erfolg hinterlässt somit keineswegs einen faden Beigeschmack, sondern vielmehr die Vorfreude auf käsige Gaumenfreude.
Der heimliche Dominator und das Spiel des Tages
Auch wenn er das Finale verlor, spielte Marcel Seimen ein Turnier der Superlative. Ein Blick auf die Zahlen verrät: Er war der „Dominator“ des Tages. Mit einer Balldifferenz von +141 Punkten, insgesamt acht glatten 3:0-Siegen (Einzel und Doppel) und zwei Platzierungen auf dem Treppchen, übertraf er in diesen Kategorien sogar den Sieger. Zudem war er mit 51 gespielten Sätzen der absolute „Marathon-Mann“ des Turniers.
Sein Meisterstück lieferte Marcel im Halbfinale gegen Adrian Rybinski ab. Ein ums andere Mal ging ein bewunderndes Raunen durch die Halle, wenn sich die Spieler in atemberaubenden Rallyes nichts schenkten. Am Ende setzte sich Marcel knapp in fünf Sätzen durch.
Ehrenrunde und Doppel
Wer in der Gruppenphase ausschied, bekam in der Ehrenrunde eine neue Chance. Wem die Nerven flatterten, der hätte sich eine Scheibe bei Niklas Tzusch abschneiden können: Er gewann im Turnierverlauf unglaubliche 11 Sätze mit nur zwei Punkten Vorsprung (Einzel und Doppel) – so viel Nervenstärke zeigte an diesem Tag kein anderer. Zudem bezwang er den über 120 TTR-Punkte stärkeren Christian Klosek.
Neben Niklas spielte sich auch besonders Vincent Maier in den Fokus. Er kämpfte sich bis ins Finale und musste sich nur gegen Timo Dietrich geschlagen geben, der mit einer beachtlichen Leistung und nur einem Satzverlust souverän durch die Endrunde marschierte.
Im Doppel wurde nach dem „Schweizer System“ gespielt – ein Modus, der dafür sorgt, dass man in jeder Runde auf Gegner mit ähnlicher Bilanz trifft. Zudem wurden die Doppel-Teams so eingeteilt, dass die Gesamtstärke über alle Doppel möglichst ausgeglichen sein sollte. Das Duo Livia Steinberg und Saumya Jain entpuppte sich hier als das „Team der Stunde“. Die beiden harmonierten prächtig und blieben in den Schweizer Runden sogar ungeschlagen. Auch wenn es am Ende „nur“ für Platz 3 reichte, ist dies gerade für die junge Nachwuchsspielerin Livia ein toller Erfolg. Den krönenden Abschluss bildete das Doppelfinale: Patrick Jansohn und Azamat Mukhtorov drehten einen Satzrückstand gegen Marcel Seimen und Jana Hankel und gewannen den Titel nervenstark im fünften Satz.
Fazit: Sport, Spannung und Schleckereien
Neben den sportlichen Dramen gab es abseits der Tische noch einen weiteren Gewinner: Das Kuchenbuffet. Dank der vielen fleißigen Spender war die Auswahl riesig und entwickelte sich zum heimlichen Highlight (zumindest in den Spielpausen) – selten wurden Niederlagen so süß getröstet und Siege so lecker gefeiert.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die zum Gelingen beigetragen haben – sei es beim Aufbau, Abbau, Kaffee kochen oder eben beim Backen. Wir gratulieren allen Preisträgern und freuen uns schon jetzt auf die Neuauflage im nächsten Jahr.
Die Ergebnisse im Überblick
Einzel-Wettbewerb
- 🥇 1. Platz: Jakub Boruvka
- 🥈 2. Platz: Marcel Seimen
- 🥉 3. Platz: Andreas Bieg & Adrian Rybinski (Halbfinalisten)
Doppel-Wettbewerb
- 🥇 1. Platz: Patrick Jansohn / Azamat Mukhtorov
- 🥈 2. Platz: Marcel Seimen / Jana Hankel
- 🥉 3. Platz: Robin Gligorov / Julia Kimmerle & Saumya Jain / Livia Steinberg (Halbfinalisten)
Ehrenrunde (Einzel)
- 🥇 1. Platz: Timo Dietrich
- 🥈 2. Platz: Vincent Maier
- 🥉 3. Platz: Niklas Tzusch & Sebastian Kroll (Halbfinalisten)
Und zuletzt noch ein paar interessante Statistiken:
🗡️ Favoritenschreck (Upsets)
Anzahl der Siege gegen Gegner, die mindestens 50 TTR-Punkte mehr hatten.
- Niklas Tzusch: 1 Sieg (Diff: 127)
- Annika Scheuer: 1 Sieg (Diff: 110)
- Marcel Seimen: 1 Sieg (Diff: 93)
- Michael Heim: 1 Sieg (Diff: 80)
- Vincent Maier: 1 Sieg (Diff: 56)
🛡️ Nerven aus Stahl (Knappe Sätze)
Anzahl der gewonnenen Sätze mit genau 2 Punkten Vorsprung (z.B. 11:9, 12:10).
- Niklas Tzusch: 11 Sätze
- Marcel Seimen: 8 Sätze
- Azamat Mukhtorov: 8 Sätze
- Sebastian Kroll: 8 Sätze
- Patrick Jansohn: 7 Sätze
🏃 Marathon-Läufer (Meiste Sätze)
Gesamtanzahl der gespielten Sätze (Einzel + Doppel).
- Marcel Seimen: 51 Sätze
- Patrick Jansohn: 47 Sätze
- Jakub Boruvka: 46 Sätze
- Niklas Tzusch: 46 Sätze
- Azamat Mukhtorov: 45 Sätze
🎯 Dominatoren (Beste Balldifferenz)
Gewonnene Bälle minus verlorene Bälle über das gesamte Turnier.
- Marcel Seimen: +141 Punkte
- Jakub Boruvka: +118 Punkte
- Andreas Bieg: +90 Punkte
- Patrick Jansohn: +87 Punkte
- Robin Gligorov: +85 Punkte
🧹 Weiße Weste (Clean Sweeps)
Anzahl der 3:0 Siege (Einzel & Doppel).
- Marcel Seimen: 8 Siege
- Jakub Boruvka: 7 Siege
- Sebastian Kroll: 6 Siege
- Andreas Bieg: 5 Siege
- Robin Gligorov: 5 Siege
Unsere Vision „Zukunftskita“

Unsere Zukunftsvision – unser Weg für die nächsten vier Jahre
Im Reallabor entwickeln wir eine Zukunftsvision, die uns in den kommenden vier Jahren begleiten wird. Diese Vision beschreibt, welche Kompetenzen und Erfahrungen wir Kindern ermöglichen möchten und in welche Richtung wir unsere Pädagogik weiterentwickeln.
Am Pädagogischen Tag haben wir damit begonnen, diese Vision gemeinsam im Team zu erarbeiten. Dabei ging es vor allem um folgende Fragen:
- Was läuft bei uns bereits richtig gut?
- Welche Bereiche möchten wir gezielt weiter ausbauen?
- Welche Fähigkeiten sollen Kinder in Zukunft besonders stärken?
- Welche pädagogischen Veränderungen sind langfristig wichtig?
Das wichtigste Ergebnis dieses Tages war die Entwicklung unseres gemeinsamen Visionssatzes.
Unsere Vision
„In unserem Bewegungskindergarten wachsen Kinder in einer Gemeinschaft auf, die Selbstwirksamkeit, Selbstregulation und Kommunikation stärkt. Die Kinder entdecken ihre Stärken und gestalten ihre Welt mit Freude und Verantwortung.“
Diese Vision ist nicht nur ein Satz – sie ist eine Arbeitsgrundlage für unsere weitere Entwicklung im Reallabor.
Wir werden in den nächsten Jahren Schritt für Schritt daran arbeiten, diese Werte noch stärker im Alltag zu verankern.
Besonders relevante Themen für uns sind dabei:
- Selbstwirksamkeit
- Selbstregulation
- Gemeinschaftsfähigkeit
- Kommunikation
Diese Schwerpunkte sind sowohl aus unserer Teamarbeit als auch aus Ihrer Elternumfrage hervorgegangen.
Woran wir aktuell arbeiten
Im Team
Wir reflektieren regelmäßig:
- was wir bereits gut umsetzen,
- welche Situationen wir im Alltag gezielt verändern möchten,
- wie wir Entwicklungsräume für Kinder schaffen können,
- und wie unser Umgang, unsere Haltung und unsere Angebote zu unserer Vision passen.
Mit anderen Einrichtungen
Wir arbeiten eng mit weiteren Kitas und Grundschulen zusammen.
Dabei tauschen wir Erfahrungen aus, entwickeln Ideen weiter und erproben gemeinsame Konzepte.
Mit unseren Coaches
Professionelle Coaches begleiten uns durch den Prozess.
Sie unterstützen uns dabei, Ziele zu klären, Methoden auszuwählen und Veränderungen Schritt für Schritt in den pädagogischen Alltag zu übertragen.
Persönliche Weiterentwicklung
Jede Fachkraft reflektiert außerdem die eigene Haltung, Arbeitsweise und Rolle.
Das stärkt die Qualität unserer pädagogischen Arbeit insgesamt.
Was bedeutet das für Ihr Kind?
Die Vision wird nach und nach im Alltag sichtbar – in kleinen Schritten, aber mit großer Wirkung.
Wir schaffen Räume, in denen Kinder:
- Verantwortung übernehmen,
- Konflikte mit Unterstützung lösen,
- Gefühle benennen,
- sich selbst erleben,
- miteinander wachsen,
- und ihre Stärken entdecken können.
Wie geht es weiter?
Das Reallabor läuft über mehrere Jahre und umfasst Werkstätten, Austauschtreffen und Erprobungsphasen. In der nächsten Phase bis Februar geht es um die Teamkultur. Welche gemeinsame Ziele verfolgen wir und welche gemeinsame Haltung mit Blick auf die Zukunftskita ist uns wichtig. Diese Themen werden wir bei teambesprechungen erarbeiten.
Wir halten Sie regelmäßig auf dem Laufenden und freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Unterstützung.
Herzliche Grüße
Ihr Team des Erwin-Römmele-Bewegungskindergartens




